Wegen Falschparkens gab's für einen Rettungswagen beim Lahrer Kinderfest ein Knöllchen. Foto: Armer (Symbol)

Spiel, Spaß – Strafzettel: Ausgerechnet fürs DRK gab es am Samstag in Lahr Parkärger. Die Stadt zeigt sich gesprächsbereit.

Kein Tropfen Regen, dafür  unermesslicher Spaß für Hunderte Mädchen und Jungen: Das Lahrer Kinderfest hat wieder einmal gehalten, was es seit nunmehr drei Jahrzehnten verspricht.

 

Indes – die samstägliche Bilanz fällt nicht gänzlich makellos aus: Die Einsatzkräfte vom Roten Kreuz, die über Stunden ehrenamtlich für die Sicherheit der jungen und alten Innenstadt-Besucher sorgten, fuhren mit einem Strafzettel und einem entsprechend dicken Hals nach Hause.

Saftige 55 Euro soll es wegen Falschparkens gegeben haben, machte ein erboster DRKler öffentlich, während das Fest noch lief. In den sozialen Medien hagelte es wenig überraschend Kritik und Hohn für den Kommunalen Ordnungsdienst; die Stimmen, die darauf aufmerksam machten, dass die Straßenverkehrsordnung grundsätzlich auch für Rettungswagen gilt, waren deutlich in der Unterzahl.

Werbegemeinschaft will vermitteln

Die Kinderfest-Verantwortlichen von der Werbegemeinschaft drückten ihr Bedauern aus und versprachen, im Rathaus ein gutes Wort für die Helfer einzulegen. Dass dieses keine schlechten Chancen hat, gehört zu werden, darauf lässt eine erste Reaktion des zuständigen Bürgermeisters schließen.

„Wir schauen uns die Sache an und werden entsprechend reagieren“, erklärte Guido Schöneboom auf unsere Nachfrage. Klingt, als könnte der Ärger schnell und unbürokratisch aus der Welt geschaffen werden.

Und dass sich alle schon jetzt auf das – hoffentlich knöllchenfreie – Kinderfest 2025 freuen dürfen.