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Grosselfingen Rückkehr zur Normalität für die Viertklässler

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Diese Lehrerinnen werden den Unterricht für die Viertklässler in den nächsten zwei Wochen bestreiten: Katharina Parisi (von llnks), Kristina Staiger und Sabine Reiber. Die anderen Kolleginnen sind in der in der Notfallbetreuung tätig.Fotos: Ullrich Foto: Schwarzwälder Bote

"Wir freuen uns auf die Kinder und wie wir von Seiten der Eltern her wissen, freuen sich auch die Kinder wieder auf die Schule", erklärt Schulleiterin Kristina Staiger von der Hainburgschule.

Grosselfingen. Wenn auch jetzt acht Wochen keine Schule stattfand, hieß das aber nicht, dass nichts gearbeitet wurde. Die Lehrerinnen der Schule schnürten strukturierte Lernpakete, die den Kindern zugestellt wurden und anhand derer sie lernen und gestellte Aufgaben bewältigen konnten.

Wenn nun am Montag die Viertklässler wieder in die Schule gehen, werden sie stark veränderte Verhältnisse und Neuerungen vorfinden, als da sind: Abstände einhalten, Nasen-Mundschutz mitbringen, auf die Markierungen achten, Hygieneregeln einhalten und vieles mehr. Nicht ganz einfach, findet doch Schule während des Umbaues des eigentlichen Schulhauses in Containern statt.

Damit einiges leichter fällt und nicht übersehen werden kann, sind Bewegungsbereiche und Treffpunkte durch Markierungen und Trassenbänder ausgewiesen. Die Maßnahmen, die letztendlich der Gesunderhaltung der Kinder dienen, wurden den Eltern in einem sehr ausführlichen und detaillierten Elternbrief mitgeteilt, sodass hier schon eine wichtige Vorarbeit im Elternhaus geleistet werden konnte. Schulleitung und Kollegium sind sich darüber im Klaren, dass die Umsetzung aller Maßnahmen ein hohes Maß an Geduld, Aufmerksamkeit, Kraft und Engagement erfordern wird. Schließlich gibt es auch im Klassenzimmer Herausforderungen in Bezug auf Abstands- und Hygieneregeln.

Die Nähe zu den Kindern bei Erklärungen, beim Aufmuntern oder Trösten, beim Geben von Zuwendung, muss neu überdacht werden. "Wir haben in zahlreichen intensiven Gesprächen und im regen Gedankenaustausch ein Konzept entwickelt, das in der Umsetzung zeigt, dass Schule auch in besonderen und veränderten Zeiten möglich ist", meint Staiger zuversichtlich.

Die Kinder werden morgens an zwei Treffpunkten von mehreren Lehrerinnen abgeholt und ins Klassenzimmer geleitet. Dort warten am Montag liebevoll mit Willkommenskarte, Platznummerierung, Arbeitsplan und einem Glücksstein dekorierte Einzeltische auf die Kinder. Das Lehrerpult wird mit einer vom Elternbeirat gesponserten Plexiglasscheibe versehen. Damit wird auch eine Kommunikation möglich.

Gegessen wird im Klassenzimmer und die Kinder gehen zeitlich versetzt in die große Pause. Der Pausenhof ist in verschiedene Spielzonen eingeteilt. Zur Abstandswahrung helfen dabei auch die vom Elternbeirat angeschafften Schwimmnudeln, die gerade eineinhalb Meter lang sind. "Äußere Distanz mit Herz" ist auch hier angesagt.

"Alle Kolleginnen sind einsatzbereit und wir können die Kinder optimal versorgen", so Staiger. Ein großes Lob und Dankeschön der Schulleiterin gilt Mitarbeitern des Bauhofes, Vertretern des Elternbeirates, Vertreterinnen der Schulsozialarbeit und natürlich ihren Kolleginnen. Es hat sich deutlich gezeigt, dass die Redewendung vom familiären Charakter innerhalb der Grosselfinger Schullandschaft keine Floskel ist, sondern der Realität entspricht. Und das spiegelt sich auch im Schlusssatz des Elternbriefes wider. "Wir freuen uns auf den schrittweisen Start – wir schaffen das." So wie sich Kinder, Eltern und auch Lehrerinnen wieder auf die Schule freuen, freuen sich alle auch auf das sanierte Schulhaus, das im Sommer wieder bezogen werden soll. Dann hat jede Klasse wieder ein eigenes Klassenzimmer und ein eigenes Lernatelier.

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