Einsatzkräfte bei der Lebenshilfe in Bisingen am Samstagabend Foto: Jannik Nölke

Es war eine Schrecksekunde am Samstagabend bei der Lebenshilfe Bisingen. Die Brandmeldeanlage löste aus. Ein Großeinsatz der Feuerwehr folgte.

Zahlreiche Einsatzfahrzeuge rauschen am Samstagabend gegen 21.30 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn durch Bisingen. Ihr Ziel: die Lebenshilfe am Ortsausgang Richtung Thanheim.

 

Kurze Zeit später wird bekannt: Im Wohnheim der Lebenshilfe Zollernalb, “Hinter dem Weiler”, kam es zu einem Feuerwehreinsatz. Im ersten Obergeschoss hatte Rauch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Rauchentwicklung, weshalb Kommandant Marc Mayer Vollalarm aller Bisinger Abteilungen auslöste.

Mit rund 80 Einsatzkräften waren alle Abteilungen der Feuerwehr Bisingen vor Ort

Recht schnell war der Rauch wieder abgezogen. Die Ursache: eine Glühbirne, die Plastik zum Schmelzen brachte. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, ein weiteres Eingreifen war nicht nötig.

Mit rund 80 Einsatzkräften waren alle Abteilungen der Feuerwehr Bisingen vor Ort, unterstützt von Kreisbrandmeister Sven Röger. Mindestens eine Person wurde verletzt, die genaue Ursache und Schwere der Verletzungen waren am Abend jedoch noch unklar.

Feuerwehr: Sind jederzeit vorbereitet

Laut Mayer bietet das Wohnheim ein gewisses Potenzial für regelmäßige Brandalarme. In dem Wohnheim sind rund 30 Menschen mit Behinderung untergebracht, sie werden dort rund um die Uhr betreut.

Er zeigte sich froh darüber, dass der Ernstfall bislang nicht eintrat, versicherte jedoch, dass die Feuerwehr auf einen tatsächlichen Brand jederzeit vorbereitet sei – denn dann zähle jede Sekunde, erklärt Mayer.