Anfang November zerstörte ein Feuer ein Wohnhaus am Golfplatz in Ehner-Fahrnau komplett. Nun sind die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen.
Für die Feuerwehr war es einer der größten und schwierigsten Einsätze im vergangenen Jahr: der Großbrand an Allerheiligen (1. November 2026) eines Wohnhauses in unmittelbarer Nähe zum Ehner-Fahrnauer Schlösschen.
Während ein Großaufgebot der Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Gebäude des verwinkelten Gebäudeensembles verhindern konnte, brannte das Wohnhaus komplett nieder. Der Schaden wurde auf eine Million Euro beziffert.
Die beiden Bewohner wurden damals wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung wegen ins Krankenhaus gebracht; der Verdacht indes bestätigte sich nicht, so Polizeisprecher Thomas Batzel auf Nachfrage unserer Zeitung.
Verfahren eingestellt
Die Ermittlungen zur Brandursache sind seit Februar abgeschlossen, die Akten wurden – bei Brandsachen obligatorisch – der Staatsanwaltschaft vorgelegt, die zu prüfen hatte, ob zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten vorliegen. „Solche Anhaltspunkte lagen hier nicht vor. Die genaue Brandursache ließ sich nicht mehr ermitteln, weshalb das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde“, teilt dazu wiederum Tobias Haselwander im Namen der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen auf Anfrage mit.
Brandruine wird abgerissen
Vor Ort prägt die direkt am Fußgänger- und Radweg gelegene Brandruine weiterhin das Bild. Das allerdings soll sich in absehbarer Zeit ändern: Das Gebäude wird abgerissen, teilte Felix Bauhofer vom Bauamt in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses auf Anfrage von Thomas Gsell (SPD) mit. Wie es anschließend weitergeht, wisse die Stadt nicht; sie stehe aber in Kontakt mit den Eigentümern.