Brachten mit ihren tänzerischen Eindrücken vom „Apres-Ski“ mächtig Stimmung in den Saal. Das Bärenballett der AH. Foto: Gertrud Hauser

Der Dauchinger Fußballclub ließ es wieder mal krachen und bewies erneut, dass man neben dem Sport auch feiern und Fasnet machen kann und eröffnete so mit seinem FC-Ball die Dauchinger Saal-Fasnet in diesem Jahr.

Andreas Lorenz führte durch das Programm und brachte es auf den Punkt, als er den Besuchern in der Festhalle einen Abend inmitten funkelnder Lichter und eine sportliche Atmosphäre im Zeichen von Show, Tanz und Spaß ankündigte.

 

Die Halle war randvoll und die Stimmung von Beginn an super, hatten sich die närrischen Gäste doch in einfallsreiche Kostüme gekleidet und dadurch die Stimmung im Saal noch gesteigert.

Gruppen zeigen Show-Tänze

Die Show-Tänze der einzelnen Gruppen, wie auch die artistischen Solo-Kunststücke von Leonie Babic im „Aerial Hoop“ riefen wahre Begeisterungsstürme im Publikum hervor.

Immer wieder gerne beim FC-Ball zu erleben sind die Mädels von der Tanzschule Gym-Dance aus Schwenningen, die mit temperamentvollen Tänzen mit ihren ausgefeilten Chorographien begeisterten, so unter anderem mit „Wildstyle“ nahmen sie das Publikum mit in die afrikanischen Steppen mit typisch afrikanischer Musik gepaart mit „Löwengebrüll“.

Auch „Level Up“ vom TuS Hüfingen begeisterten erneut mit „Girly Pop“ – sie waren nicht nur eine Augenweide, sondern die Mädels boten mit heißen Rhythmen besten Show-Tanz. Die ehemaligen Rumpelfüssler – sie verabschiedeten sich im vergangenen Jahr von der Bühne – gab es in abgespeckter Form. Nichtsdestotrotz begeisterten sie das Publikum in ganz anderer Manier und luden zur Märchenstunde ein. Eine humoristische Einlage, in der er es sich um eines der beliebtesten Märchen handelte, nämlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Nur Häupter der Märchenfiguren kommen Vorschein

Bei der von Lidia Vehovec einstudierten Geschichte kamen nur die mit Krönchen, Hüten und Kappen geschmückten Häupter der Märchenfiguren zum Vorschein, alles andere wurde von den beiden Kulissenträgern Andreas Lorenz und Robert Mang mit einem „Vorhang“ dezent verdeckt. Nur das Rotkäppchen das sich im Märchen verirrte kam in voller Pracht auf die Bühne. Ein genialer Bühnenauftritt der wiederbelebten Rumpelfüssler, das Publikum dankte es ihnen mit anhaltendem und stürmischen Applaus.

Die Männer der AH

Eine weitere Premiere gab es mit den Männern der AH, nach einer Zwangspause durch Corona haben sie sich wieder aktiviert. Das was die AH auf die Bühne brachte, war einfach gigantisch und „bärig“, ganz unter dem Motto der „Bärg ruft oder der Bär Groovt“ nahmen sie das Publikum mit in die Welt des „Après-Ski“. Bei ihren tänzerischen Darbietungen heizten sie dem närrischen Volk so richtig ein – von wegen AH „alte Herren“. Das was diese Männerriege darbot, war einfach gigantisch, zeigten sie doch tänzerisch mit artistischen Einlagen, wie der Bär beim „Après-Ski“ groovt.

Mittags noch auf dem Fußballplatz

Wie sagt man im Volksmund? „Am Schluss, da kommet die Schönstä“. Die Aktiven der ersten Mannschaft standen am Samstagmittag noch auf dem Fußballplatz, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Trotzdem konnten sie noch ihr Tanzbein schwingen und zeigten, was sie als „Tittycats“ noch alles in den Beinen haben. Auch mit ihren rosaroten Tüll-Tutus, gaben sie eine gute Figur ab, mit reichlich Sex-Appeal. Den Tanz einstudiert hat Maren Butschle.

Die Dauchinger Teufel und die Dauchinger Neckartäle Waldhexen mischten sich unter das Narrenvolk zum Struhlen. Foto: Gertrud Hauser

Um so einen Fastnachtsball auf die Beine zu stellen, braucht es viele Leute, die im Hintergrund tätig sind. So liefen bei Koordinator Christoph Junge alle Fäden zusammen. Damit das närrische Volk genügend zu trinken und zu essen hat, dafür sorgten die Festwirte Johannes Schleicher und Dominik Wursthorn. DJ Holger Dipong legte nicht nur zu den Tänzen und Märchen die richtige Musik auf, sondern lud mit seinen Schlagern zum Tanzen ein, was auch gerne angenommen wurde.

Die Dauchinger Neckartäle Waldhexen und die Dauchinger Teufel struhlten zwischen den Programmpunkten durch den Saal. Den Saal zum Brodeln brachte der Schwenninger Fanfarenzug mit seinem Auftritt. Es war ein abendfüllendes Programm, das alle Altersschichten ansprach und so mehr Appetit auf die kommende Fasnet machte.