Die Feuerwehr Boll rettet einen Fuchs, der sich in einem Maschendrahtzaun verfangen hatte. Foto: Steinhilber

Die Freiwillige Feuerwehr Boll rettet einen eingeklemmten Fuchs, der sich in einem Maschendrahtzaun verfangen hatte.

Hechingen-Boll - "Fox on the run", ist ein altbekannter Hit und Ohrwurm von "Sweet". Bei einem Tier hat das allerdings nicht so hingehauen. Dieses Exemplar ist nämlich auf seinem Weg mit dem Kopf in einem Maschendrahtzaun hängen geblieben.

Aber von Anfang an: Am Sonntagmorgen um kurz nach 7 Uhr wurde die Feuerwehr von einem Anwohner in der Bollemer Burkhardtstraße alarmiert. Und weil es sich dabei im eine Tierrettung handelte, betraf das neben der örtlichen Trupp Tag der Abteilung Boll und dem Zugführer vom Dienst auch noch eine Fahrzeugbesatzung der Stadtabteilung und den stellvertretenden Kreisbrandmeister.

Anwohner entdeckt Fuchs in Not

Der Anwohner hatte den noch jungen Fuchs morgens entdeckt, wie lange er da schon in der misslichen Lage hing, ist nicht bekannt. Allem Anschein und der Kratzspuren am Boden nach aber schon eine Weile. Mit dem Kopf kam er zwar noch durch den Maschendrahtzaun im Garten gekommen, aber dann mit dem Körper nicht mehr hinterher. Und raus bekam er den Kopf dann auch nicht mehr.

Schnell konnte der Fuchs aber aus seiner misslichen Lage befreit werden und das ohne schweres und verstörendes Gerät. Dieser wurde dazu fixiert, während der Draht des Zauns mit einer Kombizange durchgeschnitten wurde. Kaum war dies passiert, war der verängstigte Meister Reineke auch schon wieder über alle Berge.

Da es sich um einen jungen Fuchs handelte, bleibt für die Anwesenden der Abteilung Boll, den kommissarischen Gesamtstadtkommandanten Frank Brecht und die Anwohner nur zu hoffen, dass das arme Tier seine Lektion gelernt hat.

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