Beim Begrüßungsabend: Achim und Jutta Oberle mit dem Türschild des ehemaligen Schuhgeschäfts in der Ettenheimer Innenstadt Foto: Birkle

Mit dem Erweiterungsbau des vor zehn Jahren eröffneten Betriebs "Oberle" am Eingang der Stadt Ettenheim ist nun ein Zentrum der Mobilität entstanden

Ettenheim - Mit dem Erweiterungsbau des vor zehn Jahren eröffneten Betriebs "Oberle" am Eingang der Stadt Ettenheim hat die Oberle Group nun ein attraktives Zentrum der Mobilität mit den Bereichen Orthopädie, Schuhe, Technik sowie Sanitätshaus und Sportakademie geschaffen. Am Samstag wurde dieser Anbau offiziell mit einer Feier eröffnet. Der Um- und Anbau an und auf das vor zehn Jahren errichtete Gebäude in der in der Carl-Schneider-Straße wurde genutzt, um den Leistungskatalog wesentlich zu aktualisieren und um "Oberle" als zentralen Dienstleister für alle Bereiche der Mobilität und des Fußes weiter zu entwickeln.

Geschäft will mit Fachpersonal und eigener Werkstatt punkten

Seit vergangenem Jahr ist die Geschäftsführung unter Achim und Jutta Oberle durch den 28-jährigen Sohn Philipp Oberle erweitert. Mit den drei Bereichen von Oberle – Ortho, Sanitär und Sport – will Oberle seinen Kunden Hightech-Technik "Made in Ettenheim" bieten. Umgesetzt werden soll das dank des Fachpersonals, das in eigener Werkstatt individuell auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehen kann. Neu hinzugekommen im Anbau im Erdgeschoss die Sportakademie mit "Oberle Sport", in der das "Oberle Aktivkonzept" für Freizeitsportler bis zum Profi eine optimale Versorgung gewährleisten soll.

Viele Gäste beim Begrüßungsabend

Beim Begrüßungsabend vor der offiziellen Eröffnung zeigte sich Achim Oberle, der zusammen mit Sohn Philipp die Gäste begrüßte, überrascht und erfreut über die große Anzahl derer, die gekommen waren. "Als wir vor elf Jahren den Sprung aus der Innenstadt hierher an den Eingang der Stadt wagten, hatten wir uns nicht vorstellen können, wie schnell alles zu klein werden würde und wir erweitern müssen", so Achim Oberle. Schon im ersten Jahr sei der Betrieb kräftig gewachsen. Das Angebot wurde fortlaufend erweitert und ergänzt. Schliesslich wurde der grundsätzliche Beschluss gefasst, das Betriebsgebäude zu erweitern. Besonderen Dank sprach Achim Oberle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die in den vergangenen Jahren, und zusätzlich während der lärmintensiven Bauzeit, alles mitmachten und für die Kunden uneingeschränkt da waren.

Sportakademie mit hauseigenem Lauflabor

Philipp Oberle gab auch einen Einblick in die betriebliche Entwicklung. Er erklärte unter anderem, dass in den vergangenen Jahren noch drei Filialen hinzugekommen sind: im Ärztehaus in Lahr, in Freiburg und in Herbolzheim. Viele Überlegungen seien erforderlich gewesen, bevor Zukunftsentscheidungen getroffen wurden. Insbesondere auch, ob andernorts Mieträume gesucht oder am Bestandsgebäude in Ettenheim angebaut werden sollte. Letzteres, so Achim Oberle, habe sich als die beste Lösung erwiesen. Er hatte hohes Lob für Architekt Keienburg, dass der Neubau voll im Zeit- und Kostenplan verwirklicht werden konnte. Auch hatte er ein besonderes Lob für die Handwerker, die perfekt gearbeitet hätten.

Leistungspalette wurde erweitert

Konsequent, so Philipp Oberle, sei die Weiterentwicklung des Betriebes vorgenommen worden, vor allem in sinnvoller Ergänzung der Leistungspalette. So wurden in der Werkstatt im Anbau die erforderlichen Räume mit allen technischen Mitteln – vor allem auch für den Gesundheitsschutz für die Mitarbeitenden einschließlich der Absaugvorrichtungen – geschaffen. Ebenso neu die Sportakademie im Erdgeschoss, die mit hochpräzisen Vermessungs- und Analysemöglichkeiten und hauseigenem 5D-Lauflabor, den Dynostics-Analysen und Bikefitting perfekte Unterstützung für aktive Menschen bis zum Spitzensportler bietet.

Bürgermeister Bruno Metz überbrachte die Glückwünsche von Verwaltung und Gemeinderat und beglückwünschte Familie Oberle für den gelungen Erweiterungsbau. Damit biete der Betrieb am Eingang der Stadt ein beispielhaftes und umfangreiches Angebot im Zeichen der Mobilität und Gesundheit, sei ein Magnet für die ganze Region. Metz wünschte weiterhin viel Erfolg und nutzte die Möglichkeit, zu einem Rundgang durch alle drei Etagen des um 260 Quadratmeter erweiterten Gebäudes.