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Grömbach Übergabe-Standort ist gefunden

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Hinter dem Feuerwehrhaus soll der Internet-Übergabepunkt, das sogenannte PoP-Gebäude, installiert werden. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Grömbach. Nachdem die Kirchengemeinde Grömbach zwar der Errichtung eines Multifunktionsgebäudes auf dem kircheneigenen Grundstück zugestimmt, aber die Errichtung eines sogenannten PoP-Gebäudes ("Point of Presence") als Internet-Übergabepunkt abgelehnt hatte, musste ein alternativer Standort gefunden werden. Drei Vorschläge lagen vor. Zügig einigte sich der Gemeinderat am Montagabend ohne Gegenstimme auf den Standort hinter dem Feuerwehrgebäude.

Uwe Beyer von der Firma Rala aus Rodgau hatte die Kosten für eine Standortverlegung berechnet. Demnach würde die Verlegung in das knapp 900 Meter entfernte Schuppengebiet Mehrkosten von 301 000 Euro verursachen und ein Standort im Gebiet Hasenäcker würde mit zusätzlichen 89 000 Euro zu Buche schlagen. Aus der Ergebnisübersicht der alternativen Standortuntersuchungen der Firma Rala ergab sich, dass die Variante Feuerwehrhaus mit Neuverlegung und kleinen Umplanungen am günstigsten ist. Kalkuliert wurden dafür rund 11 000 Euro an Mehrkosten. Schnell erfolgte der Beschluss zugunsten des Standorts hinter dem Feuerwehrgebäude, grenznah zum Nachbargrundstück.

In Kürze erwartet die Gemeinde laut Sitzungsvorlage vom Landratsamt eine angepasste Zeitplanung, aus der hervorgeht, wann das Backbone und weitere Cluster durch Netze BW verlegt werden sollen. Aktuell, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Pandemie, wird die Verfügbarkeit von schnellem Internet immer mehr zur Standortfrage. Dieser Entwicklung kann sich auch Grömbach nicht entziehen und hat durch die Standortbestimmung eine weitere Voraussetzung geschaffen.

Anschließend beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Firma Rala mit der Fachberatung zum FTTB-Ausbau in Grömbach, also was das Verlegen von Glasfaserkabeln bis ins Gebäude angeht, zu beauftragen. Die Verwaltung wurde ermächtigt, das Beratungspaket zum Preis von 9200 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer anzunehmen. Die aktualisierten Pläne sollen im Gemeinderat vorgestellt werden.

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