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Grömbach Pioch will Bürger mehr beteiligen

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Wie geht’s weiter in Grömbach? Finden Gemeinderat und Bürgermeister Armin Pioch nach dessen Kandidatur in Grosselfingen und einigen Gemeinderatssitzungen, die nicht zielführend verliefen, einen Weg zur konstruktiven Zusammenarbeit?

Grömbach. Armin Pioch hatte in der Mitte seiner Amtszeit als Bürgermeister von Grömbach den Versuch gewagt, Schultes in Grosselfingen zu werden. Doch die Bürger dort wählten den Lokalmatador. Im Gespräch mit unserer Zeitung gab Pioch einen Einblick in seine Pläne für Grömbach.

Er blicke zufrieden auf die vergangenen Monate zurück, auch wenn seine Kandidatur in Grosselfingen mit einer Niederlage endete, sagte Pioch. "Es war eine tolle Erfahrung, die mir sehr viel Freude bereitet hat. Von allen Seiten, auch von den Bürgern von Grömbach, erhielt ich Verständnis für diesen Schritt und viele gute Wünsche. Ich bin darüber hinaus sehr stolz auf meine Frau, die mir eine sehr große Unterstützung in dieser Zeit war", sagte Pioch. Doch nun stünden zahlreiche Projekte in Grömbach an, wie etwa der Breitbandausbau und die Bauarbeiten an der Hochdorfer Straße.

Pioch sprach davon, zukunftsfähige Projekte anzustoßen. Stillstand wolle er auf jeden Fall vermeiden. "Grömbach soll so attraktiv wie möglich werden", betonte er und zeigte sich stolz darauf, dass bereits 14 von 18 Bauplätzen im Neubaugebiet "Hasenäcker" verkauft wurden. Zwei weitere Plätze sind reserviert. Bei den restlichen zwei hat sich der Gemeinderat bislang gesträubt, einen Verkaufspreis festzulegen. Da die Mehrzahl der Bauplätze an Interessenten von außerhalb oder an ehemalige Grömbacher veräußert wurde, gehe er künftig von bis zu 40 neuen Einwohnern im Ort aus, so Pioch.

Der Bürgermeister möchte eine Machbarkeitsstudie zum Thema Selbstversorgung mit Energie initiieren. Dabei geht es um Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden und auch um Windkraft, die endlich kommen müsse. Er habe bereits Gespräche wegen Nahwärmeversorgung geführt. Mit eigenem Heizkraftwerk und Solarthermie könnten zunächst einzelne Straßenzüge infrastrukturell versorgt werden. Und nachdem alle gewerblichen Flächen im Gewerbegebiet verkauft sind, soll eine Erweiterung ins Auge gefasst werden.

Die weitere Arbeit im Gemeinderat werde er mit gewissen Veränderungen fortführen, so Pioch. So wolle er künftig nicht mehr selbst Protokoll während der Sitzung führen. Außerdem sei es wichtig, die Bürger stärker an Entscheidungsfindungen und -prozessen zu beteiligen. Er stelle sich vor, mittels eines Bürgerforums einen Arbeitskreis zu etablieren, der sich mit einem Entwicklungskonzept für Grömbach auseinandersetzt. Ein zusätzliches Portal könnte für weitere Beteiligungsmöglichkeiten geöffnet werden.

Vor dem Hintergrund, dass die vergangenen Gemeinderatssitzungen nicht immer zielführend verlaufen waren, war auch der erste Bürgermeister-Stellvertreter Günter Roller auf die weitere Zusammenarbeit mit Pioch angesprochen worden. Roller hielt die Anfrage nach der künftigen Zusammenarbeit für "Interna", die seiner Ansicht nach noch nicht in die Öffentlichkeit gehören.

Pioch sollte dies auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung nehmen, wenn es ihm denn wichtig sei. Außerdem werde Roller im Gremium weitermachen wie bisher, sagte er. Für ein weitergehendes Interview stand er nicht zur Verfügung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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