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Grömbach Hundehaltung wird teurer

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Die Steuer für den Vierbeiner steigt um zwölf Euro. Bürgermeister Armin Pioch – selbst betroffen – betrachtet die Beitragserhöhung als angemessen.Foto: PicsbyFran/pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Des Menschen bester Freund kann viel Freude bringen. Die Tierhaltung ist aber auch mit Kosten verbunden – ab diesem Jahr in Grömbach noch mehr. Die Hundesteuer steigt um zwölf Euro.

Grömbach. Die Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung im vergangenen Jahr beinhaltete ursprünglich sieben Punkte. Noch vor Eintritt in die Beratungen stellte Ratsmitglied Walter Reutter den Antrag, fünf davon zu streichen. Davon betroffen waren die Vorstellung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden, die Kalkulation der Schlachthausentgelte und ein Antrag der Spielvereinigung Grömbach auf einen Zuschuss zur Sportplatzpflege. Daneben soll auch die Vorberatung des Haushaltes 2021 erst in diesem Jahr stattfinden. Aufgrund der aktuellen Verschärfung der Corona-Situation sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die als Präsenzveranstaltung abgehaltene Ratssitzung auf das allernötigste Minimum zu begrenzen. Bei einer Enthaltung wurden die genannten Tagesordnungspunkte abgesetzt.

Heike Rieder von der Finanzverwaltung Pfalzgrafenweiler, die per Video der Sitzung zugeschaltet war, um bei den Haushaltsberatungen anwesend zu sein und das Zahlenwerk für 2021 vorzustellen, verabschiedete sich daraufhin vom Gremium.

660 Euro werden ab diesem Jahr für Kampfhunde fällig

Beraten und beschlossen wurde lediglich die Änderung der Hundesteuersatzung. Mit vier Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung legte der Gemeinderat fest, dass die Hundesteuer ab 2021 von bisher 120 auf 132 Euro ansteigt, für Kampfhunde werden künftig sogar 660 Euro fällig. Bisher waren es hier lediglich 600. Die letzte Erhöhung der Hundesteuer war übrigens im Jahr 2017.

Ratsmitglied Reutter interessierten die Vergleichszahlen umliegender Gemeinden. Außerdem wollte er wissen, wie viele Hunde es in Grömbach gibt.

Die Zahlen hierzu will Bürgermeister Armin Pioch nachreichen. Pioch ist selber von der Hundesteuererhöhung betroffen, hält den ab 1. Januar fälligen Steuerbeitrag jedoch für angemessen.

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