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Grömbach Auch mit Zuschuss schwierig

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Grömbach. Dem Grömbacher Gemeinderat wurde in seiner jüngsten Sitzung die Situation in der Hochdorfer Straße vorgestellt. Der 40 Jahre alte Kanal ist rechnerisch mit 300 Prozent überlastet und muss dringend saniert werden.

Die Kanalisation sei nicht zuletzt wegen ihres hohen Alters am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen, sagte Rainer Autenrieth vom Gemeindeverwaltungsverband Dornstetten in der Sitzung. Im Einzugsgebiet der Leitung lägen viele Baulücken, aber auch Flächen und Wiesen. Von dort fließe zusätzlich Wasser in die Kanalisation. In tiefer gelegene Keller dringe nicht selten bei Starkregen Wasser ein.

Abhelfen könne man, so Autenrieth weiter, indem der Kanal vergrößert und zudem tiefergelegt werde. In Teilen der Hochdorfer Straße seien die Kanalrohre bereits in der Vergangenheit vergrößert worden. Nach heutigem Stand, erklärte Autenrieth, sei ein Umbau zum Trennsystem erwünscht. Ein zweiter Kanal für Regenwasser sollte verlegt werden, für den man Fachförderung beantragen wolle. Zudem müsse der Mischwasserkanal vergrößert werden.

In Baden-Württemberg sollte jedes Haus an einen Abwasserschacht angeschlossen sein. In der Hochdorfer Straße sind die Häuser laut Autenrieth allesamt an die Hauptleitung angeschlossen. Dies habe eine aktuelle Bestandsaufnahme ergeben.

Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro

Der Tiefbauingenieur schätzt, dass die Komplettsanierung inklusive Wasser- und Abwasserrohren, Straßenbeleuchtung und neuer Asphaltdecke, mit rund 1,7 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Dabei solle ein eingearbeitetes Gefälle dafür sorgen, dass der Kanal nicht mehr das Wasser anstauen muss, um abzufließen. Während der Bauphase, die ganzseitig auszuführen wäre, könne der Baustellenverkehr eventuell über den Waldweg geführt werden. Die Hochdorfer Straße werde sich in eine Riesenbaustelle verwandeln, da die "Netze BW" im Zuge der Sanierung auch die Dachständer für die Stromversorgung entfernt und gegen Erdkabel austauscht.

Autenrieth erläuterte auch das weitere Vorgehen. Demnach soll bis Anfang September der Zuschussantrag im Rathaus Pfalzgrafenweiler vorliegen. Dieser müsse dann bis Ende September eingereicht werden.

Bürgermeister Armin Pioch bemerkte, dass das Projekt ohne Zuschuss nicht machbar sei, aber auch mit finanzieller Förderung werde es schwierig, die Sanierung zu realisieren. Für die Untere Straße hatte die Gemeinde 85 Prozent Zuschuss erhalten, erinnerte der Bürgermeister. Eventuell könne die Kommune noch Mittel aus dem Ausgleichstock erhalten. Da der Zuschussantrag aufgrund der ersten Kostenkalkulation gestellt werde, so Pioch, sei auch eine spätere Zuschusserhöhung noch möglich.

Ohne Gegenstimmen einigte sich der Gemeinderat darauf, Rainer Autenrieth damit zu beauftragen, die Zuschussanträge für die Hochdorfer Straße zu stellen.

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