Wie geht es für Griechenland weiter? Foto: dpa

Griechenland steht das Wasser bis zum Hals. Jetzt schlägt die EU-Kommission vor, einen schon länger bestehenden EU-Rettungstopf zur Überbrückung anzuzapfen.

Brüssel - Im Kampf gegen die drohende Staatspleite in Griechenland schlägt die EU-Kommission vor, bis zu sieben Milliarden Euro aus einem schon länger bestehenden EU-Rettungstopf als Überbrückungskredit einzusetzen. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Dokument hervor.

EU-Vizekommissionschef Valdis Dombrovskis wollte sich am Mittag dazu vor den Medien äußern. Der Kredit solle an Bedingungen gebunden werden.

Der EU-Rettungsfonds EFSM war am Anfang der Eurokrise eingesetzt worden. Noch immer seien 13,2 Milliarden Euro aus dem EFSM abrufbar, sagte ein EU-Diplomat. Es ist eine Einrichtung aller 28 EU-Staaten.

Bei einem Finanzministertreffen am Dienstag war deutlich geworden, dass Großbritannien, Schweden und Tschechien Bedenken haben, den EFSM zur Griechenland-Rettung einzusetzen. Die Finanzminister müssen dem Vorschlag der Kommission für den Überbrückungskredit noch zustimmen.