In der grenzüberschreitenden Tram kontrolliert die Bundespolizei Einreisende aus der Schweiz (Symbolfoto). Foto: Beatrice Ehrlich

Verurteilung wegen Diebstahls, kopierter Pass: Nach einer Grenzkontrolle in Weil am Rhein muss ein Georgier ins Gefängnis.

Bei der Einreise mit der Straßenbahn aus Basel ins Bundesgebiet am Grenzübergang Weil am Rhein-Friedlingen hat die Bundespolizei einen Mann kontrolliert, der – wie sich herausstellte – per Haftbefehl gesucht wird.

 

Nun sitzt er im Gefängnis.

Der georgische Staatsangehörige, 55 Jahre alt, wies sich mit einer Kopie eines georgischen Reisepasses aus. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Gericht den Mann 2018 wegen Diebstahl rechtskräftig verurteilt hatte.

Die geforderte Geldstrafe konnte er vor Ort nicht begleichen. Zur Verbüßung der 120-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Aufgrund Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz wurde durch die Bundespolizei ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.