Gegen einen 19-Jährigen, der mit einem gestohlenen Auto unterwegs war, wird ermittelt.
Bundespolizisten kontrollierten am frühen Mittwochmorgen am Grenzübergang Weil am Rhein-Palmrainbrücke, ein aus Frankreich kommendes Fahrzeug mit belgischer Zulassung.
Neben dem 19-jährigen Fahrzeugführer mit marokkanischer Staatsangehörigkeit, befanden sich noch drei weitere Personen im Fahrzeug.
Weder ein weiterer marokkanischer Staatsangehöriger im Alter von 26 Jahren, noch ein 32-jähriger algerischer Staatsangehöriger sowie ein 19-jähriger tschadischer Staatsangehöriger, verfügten über die erforderlichen Dokumente für eine legale Einreise nach Deutschland.
Eine Überprüfung ergab, dass das benutzte Fahrzeug im Schengener Informationssystem (SIS) von Belgien zur Fahndung ausgeschrieben war. Gegen die mutmaßlich eingeschleusten Personen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise beziehungsweise des unerlaubten Aufenthalts ein.
Der Fahrer muss sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Algerier ist in Haft
Da gegen den 32-Jährigen Algerier noch ein Haftbefehl zu vollstrecken war, erfolgte die Festnahme und Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.
Männer wurden zurückgewiesen
Dort verbüßt er wegen einer Verurteilung nach dem Waffengesetz eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Zurückweisung der anderen drei Männer nach Frankreich. Nach Haftentlassung muss auch der vierte Mann nach Frankreich zurück.