Haben eine Riesenfreude beim Räuchern (von links): Harald Richter, Norbert Grunwald, Frank Hausin, Klaus Leisinger und Werner Lämmlin vom Fischereiverein Grenzach-Wyhlen. Foto: Heinz Vollmar

Pünktlich zum Osterfest räuchern die Mitglieder des Fischereivereins Grenzach-Wyhlen Lachse und Forellen. Manche Liebhaber nehmen einige Kilometer in Kauf, um in den Genuss der Räucherspezialitäten zu kommen.

Die Gaumenfreuden des Fischereivereins sind weithin bekannt. In mehr als 20 Jahren hat der Verein sich einen gewissen Namen gemacht durch seine Art der Zubereitung und den anschließenden Verkauf der frisch geräucherten Forellen und norwegischen Räucherlachse. Kurz vor Ostern steht dann alles bereit, um Fischliebhaber aus der ganzen Region bedienen zu können.

 

Im Mittelpunkt stehen in jedem Jahr die Forellen, die vom zweiten Vorsitzenden des Fischereivereins, Klaus Leisinger für den eigentlichen Räuchervorgang vorbereitet werden. Dazu legt er vor dem Räuchern die Zucht-Forellen in einem Sud aus Salzlake und Kräutern der Provence ein. Aber das genaue Rezept, das sei streng vertraulich, sagt Leisinger verschmitzt.

Nur eines verrät er: Ihr köstliches Aroma bekommen die Forellen unter anderem durch 20-stündiges Einlegen in die Beize. Dies mache den Fisch außerdem haltbar.

Der anschließende Räuchervorgang findet dann über Buchenholz statt. Erst dabei erhalten die Fische den letzten Schliff, wenn’s ums Aroma geht.

Wie beliebt die geräucherten Forellen und auch der Räucherlachs sind, bestätigt Norbert Grunwald, Wirtschaftsführer im Fischereiverein Grenzach-Wyhlen. Er ist in jedem Jahr mit von der Partie, wenn Klaus Leisinger und weitere Mitglieder des Vereins bereits Tage vor dem Verkauf der Fischspezialitäten vor dem Osterfest bei der Arbeit sind.

Stolz und glücklich sind Grundwald und Leisinger, dass sogar ein Gastronomiebetrieb aus dem Wiesental beim Verein in Grenzach-Wyhlen geräucherte Forellen bestelle, um diese dann den Gästen als Leckerbissen auf der Speisekarte anzubieten.

Dass die Zubereitung der geräucherten Forellen durchaus mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden ist, ist bei den Helfer vor Ort herauszuhören. Aber nicht nur die Freude auf eine feine Spezialität, sondern auch der Spaß am gemeinsamen Tun stehen dabei im Mittelpunkt.