Die Mitglieder des Corps treten am 1. Januar um 7.30 Uhr zum Neujahrseinschießen auf dem Villinger Hubenloch an. Auch die Bürger sind bei diesem Brauchtum willkommen.
Zum 59. Neujahrseinschießen treten die Villinger Grenadiere an Neujahr, Donnerstag, 1. Januar, auf dem Hubenloch an.
Wie jedes Jahr freuen sich die Männer und Frauen des Historischen Grenadiercorps 1810 schon darauf, am Neujahrsmorgen, um die achte Stunde auf geschichtsträchtiger Stätte – auf dem vorderen Hubenloch – dem Neuen Jahr die gebührende Reverenz erweisen zu dürfen, heißt es in einer Mitteilung.
Diesen Brauch pflegten früher die ledigen Bürgersöhne, zur Erinnerung an die im Jahr 1633 erfolgreich überstandene Winterbelagerung durch die Schweden und Württemberger. Das Grenadiercorps hat diesen Brauch am 1. Januar 1967 wiederaufgenommen.
Jeweils ein Salut aus vier, mit Schwarzpulver geladenen Kanonen gilt den zwölf Monaten des Neuen Jahres. Jeder Salut ist verbunden mit einem Gruß an verschiedene Personen sowie auch an die Bevölkerung der Stadt. Der zwölfte Salut gilt allen Freunden und Gönnern des Corps, die über Deutschland hinaus in Litauen, der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, Belgien, Luxemburg und England beheimatet sind.
Frauen des Corps bewirten die Besucher
Die Bürger sind willkommen, diesem Brauch ab 7.30 Uhr auf dem vorderen Hubenloch beizuwohnen. Die Frauen des Corps werden die Besucher wie gewohnt mit warmen Getränken und Williams-Christ-Schnaps gebührend versorgen. Nach dem Schießen marschieren die Männer des Grenadiercorps zurück in die Stadt, zum Neujahrsempfang und gemütlichen Beisammensein im Spitalkeller unter dem Elisabethenturm. Dort steht in gemütlicher Runde bei Krawazisuppe und verschiedenen Getränken auch wieder ein zünftiger Neujahrspasch auf dem Programm.
Alle sind willkommen, mit dem Grenadiercorps die ersten Stunden des Neuen Jahres im Spitalkeller zu verbringen.