Bürgermeister Truffner (links), die Künstler (Mitte), sowie Vertreter von Netze BW und Narrenseite freuen sich über die gelungene Graffiti-Aktion an der Empfinger Trafo-Station. Foto: Baiker

"Andere Gemeinden haben einen Narrenbrunnen, Empfingen hat einen Narren-Turm", sagt Bürgermeister Ferdinand Truffner.

Empfingen - Die Graffiti-Aktion an der Trafo-Station am Weiherplatz sei eingeschlagen wie eine Bombe und man erhalte nur Lob für diese einmalige Kunstinstallation, gespendet von der NetzeBW, meinte Truffner.

Die beiden Künstler Reinald Pehla und Moritz Saalmüller haben in Empfingen ein wahres Meisterwerk geschaffen. Das Graffiti-Kunstwerk wurde in Anwesenheit zahlreicher Narrengrößen eingeweiht.

Projekt gelungen

"Es hat Spaß gemacht, die fünf Tage daran zu arbeiten", so Reinald Pehla. Das Projekt ist sehr gelungen, obwohl es eine Herausforderung war. Galt es doch auch, viele Figuren auf einer kleinen Fläche zu verewigen. Viele der vorbeigehenden Empfinger Bürger haben sich damit identifiziert, denn jeder erkennt sofort die Figuren.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten war der Empfinge Narrenmarsch zu hören. Bürgermeister Truffner begrüßte. "Jetzt haben wir einen echten Narren-Turm in Empfingen." Als Zeichen der Anerkennung überreichte Truffner den beiden Künstlern Reinald Pehla und Moritz Saalmüller sowie an Andreas Lorey, Vertreter der Netze BW, den speziellen Orden "des Hannes und des Bürgermeisters".

Gelungenes Kunstwerk

Thomas Fischer, Präsident des närrischen Freundschaftringes Neckar-Gäu, sprach von einem sehr gelungenen Kunstwerk. Die Figuren kommen gut zur Geltung. Das ganze Projekt ist nachahmenswert.

Rene Schatz aus Obernheim, Landschaftsvertreter der Fasnetslandschaft Neckar-Alb, hatte extra einen selbstgedichteten Song mitgebracht, den er zum Besten gab. Dankesworte gab es auch von Dennis Drewing, einem der Vorsitzenden der Kulturgemeinschaft Empfingen. Zum Dank überreicht er das Fasnetsbuch "Oh Latschaboo – oh Schaluschee" mit einem bunten Streifzug durch die historische Empfinger Fasnet.