Der Golfplatz bei Hechingen wird unter wissenschaftlicher Begleitung biodivers bepflanzt. Foto: Stopper

Die Universität Freiburg betreut ein Projekt des Hechinger Golfclubs. Worum es dabei geht.

Neben den intensiv gepflegten Spielflächen bietet der Platz des Golfclubs Hohenzollern auch viele naturbelassene Plätzchen mit Biotop-Charakter. Und nun soll der Platz noch mehr Vielfalt zeigen, denn als einer von 32 unter deutschlandweit insgesamt 730 Anlagen beteiligt sich der Club am Projekt GolfBiodivers.

 

Betreut wird das Biodiversitätsprojekt von der Universität Freiburg. Und es geht hier um deutlich mehr als die Anlage einiger Blumenbeete. Auf insgesamt 1000 Quadratmetern der Anlage werden Blühstreifen angelegt, auf weiteren 1000 Quadratmetern Saumstreifen, und auf 3400 Quadratmeter wurden Flachlandmähwiesen angesät. Dazu kommen noch 16 000 Quadratmeter Fläche, wo eine verbessert Mahd vorgenommen wird.

Projekt soll 2029 abgeschlossen sein

Aktuell steckt das Projekt, das 2023 bundesweit begann, noch in der ersten Phase. Projektende soll 2029 sein. Zusammengearbeitet wird mit Unis aus München, Freiburg, Kiel und Münster. Ziel sei es, systematisches Wissen zur Biodiversität auf Golfanlagen zu erarbeiten, so die Veranstalter.

In der aktuellen Phase 1 werden unter anderem landschaftsökologische Analysen auf den Anlagen vorgenommen, die an dem Projekt teilnehmen. Anschließend wird ein standardisiertes Aufwertungsprogramm vorgenommen und die Ergebnisse davon dann wieder analysiert.