Die Liebe des Paares ist bis zum heutigen Tag stark: Peter Siegenführ kümmert sich liebevoll um seine Frau Gerda. Foto: Dieter Dürrschnabel

Goldene Hochzeit feiern Gerda und Peter Siegenführ am Sonntag in Hartheim.

In Darmstadt – nicht gerade um die Ecke – lernten sich Gerda und Peter Siegenführ 1973 kennen. Der gebürtige Offenburger hatte den Beruf des Masseur erlernt und arbeitete als solche in der Nähe der hessischen Großstadt.

 

Seine spätere Frau, die aus Rosenheim stammt, hatte das Schneiderhandwerk erlernt und ließ sich zur Damenschneiderin ausbilden, fasste – bedingt durch den beruflichen Umzug ihres Vaters – zunächst in Darmstadt Fuß. Dort lernten sich die beiden durch eine Religionsgemeinschaft kennen – und lieben. Zwei Jahre später, am 29. Juni 1975, gaben sie sich vor dem Standesbeamten in Offenburg das Ja-Wort. Sein Hobby Radrennfahren übte Peter Siegenführ nach der Hochzeit nicht mehr aus. Ein Angebot eines professionellen Radrennstalls, als Masseur dort zu arbeiten, lehnte er ebenfalls ab – der Liebe wegen.

1975 hat das Paar geheiratet. Foto: Dieter Dürrschnabel

Nach einer längeren Zwischenstation in Furtwangen zog es die Eheleute schließlich auf den großen Heuberg nach Hartheim. Ihre erwachsene Tochter, die heute in der Nähe von Stuttgart lebt, und ihr Sohn, der ebenfalls in Hartheim wohnt, gingen aus dieser Ehe hervor, und drei Enkelkinder runden inzwischen das Familienglück ab.

Gesundheit zählt – und die Familie

Ein großer Wunsch von Gerda und Peter Siegenführ ist Gesundheit. Die 74-jährige Jubelbraut lebt zwar aktuell in einem Pflegeheim, Grund zum Jammern hat sie aber dennoch nicht: Sie sei sehr gut versorgt. Und schließlich komme ihr Mann, inzwischen 77 Jahre alt, jeden Tag und kümmere sich rührend um sie.

Ihrem Hobby, sich neben dem Haus um ihren Garten zu kümmern, kann Gerda Siegenführ aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachkommen. Die Goldene Hochzeit feiern die beiden aber im trauten Familienkreis.