Gemeinderätin Gisela Birr spricht sich als Anwohnerin der Schillerstraße für den Vollausbau der Goethestraße auf gesamter Länge aus. Die Gründe führt sie an.
Die mögliche Vollsanierung der Goethestraße hat der Bisinger Gemeinderat am Dienstagabend diskutiert. Gemeinderätin Gisela Birr wohnt an der Schillerstraße und gilt deshalb als befangen. In der Konsequenz dufte sie nicht an der Beratung teilnehmen.
Zu Wort meldet sie sich gegenüber unserer Redaktion. Sie sieht den Vollausbau der Goethestraße auf gesamter Länge nach wie vor als sinnvolle Option an. Birr argumentiert, dass die Goethestraße aktuell im Vergleich zu späteren Zeitpunkten weniger Anlieger hat.
Der Investor Holzbau Fuß will dort vier Mehrfamilienhäuser errichten, die eine Zufahrt zur Goethestraße haben. Darüber hinaus ist aktuell ein weiteres Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch nicht bebaut.
„Sehe keine erhebliche Bauzeitverlängerung“
Es wäre, so Birr, deshalb einfacher und im Sinne der Effizienz, wenn die Goethestraße ausgebaut wird, bevor mehr Anlieger von den Bauarbeiten betroffen wären. Birr zum zeitnahen Ausbau: „Einfacher kann man es nicht machen.“
Das beauftragte Ingenieurbüro gab zu bedenken, dass sich die Bauzeit um fünf bis sechs Monate verlängert, falls die Goethestraße auf gesamter Länge ausgebaut wird.
Birr dazu: Wenn die Bauarbeiten parallel mit der Erschließung des Maute-Areals ausgeführt werden, „sehe ich keine erhebliche Bauzeitverlängerung“.