Georgios Pintidis bejubelt den 1:0-Siegtreffer im Hinspiel gegen Gmünd. Foto: Marc Eich

Wenn der FC 08 am Samstag (14 Uhr) im WWG-Sportpark antritt, steht vor allem der 1. FC Normannia unter Zugzwang. Villingen will die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen.

Die Nullachter reisen mit guten Erinnerungen nach Gmünd. Das Hinspiel entschieden die Villinger durch einen Treffer von Georgios Pintidis knapp mit 1:0 für sich. Dabei hatte der südbadische Rekordpokalsieger in den letzten 33 Minuten nach einer Ampelkarte für Kevin Müller in Unterzahl gespielt.

 

„Es ist aller Ehren wert, wie die Mannschaft heute die Ärmel hochgekrempelt hat“, meinte der damalige 08-Coach Steffen Breinlinger.

Zlatko Blaskic, der Coach der Normannia, sagte nach der intensiven Partie: „ Es war ein Abnutzungskampf, aber unter dem Strich war das in unser jetzigen Situation offensiv einfach viel zu wenig.“

Die Situation

Apropos Situation: Gmünd muss auch nach 27 Spielen weiter um den Klassenerhalt zittern, hätte die Versetzung aber derzeit als Tabellenzwölfter, es gibt im 18er-Feld höchstens fünf Absteiger in die Verbandsligen, aber geschafft.

Nicht nur 08-Sportchef Marcel Yahyaijan geht davon aus, dass am Ende 42 Zähler nötig sein könnten, um am sicheren Ufer zu sein. Villingen kann in Gmünd das Konto mit einem Dreier auf 43 Punkte erhöhen, also am 28. Spieltag dieses Thema endgültig abhaken.

Zahlen & Fakten

Der 1. FC Normannia Gmünd kam zuletzt an der Reutlinger Kreuzeiche zu einem 1:1. Dass die Formkurve der Schützlinge von Zlatko Blaskic stimmt, zeigten davor auch das 5:1 gegen den Türk. SV Singen, das 2:0 beim KSC II oder das starke 1:1 beim Top-Team VfR Mannheim.

Aufpassen müssen die Nullachter besonders auf Torjäger Alexander Aschauer (12 Tore). Im heimischen WWG-Sportpark haben die Gmünder bisher 18 Punkte geholt. In der Winterpause gab es keine personellen Veränderungen.