Hanns-Werner Schütz (von links), Michael Stöffelmaier, Vorstandsvorsitzender Caritasverband im Kreis, Irmgard Schütz und Hartmut Kürschner bei der Scheckübergabe an die Caritas. Diese Geotoken sollen helfen, Leid zu mindern. Foto: Caritasverband-sbk

Geocacher spenden 6200 Euro für die Ukraine und Caritas-Hilfsprojekte.

Villingen-Schwenningen - Sie sollen Glück bringen und zugleich Not lindern, die kleinen Geotoken genannten Anstecker, die in den Farben der Ukraine gehalten sind und schon so deutlich machen, wem hier geholfen werden soll.

775 Anstecker für den Frieden verkauft

Bereits vor Wochen hatte Hartmut Kürschner von den Geocachern im Schwarzwald-Baar-Kreis die Idee, die Token anfertigen zu lassen und über die 281 Geocacher aus dieser Gemeinschaft zu vermarkten. Tatkräftige Unterstützung gab es für diese Aktion vom LaserLogoShop, einem Unternehmen das bundesweit tätig ist und die sogenannten Geotoken herstellt und vertreibt. Dort beteiligte man sich an der Aktion sogar mit einem eigenen Entwurf. Über die im Kreis aktiven Geocachern und durch Verbindungen zu anderen Geocachern, die bis nach Berlin reichen, konnten am Ende 775 der für den Frieden werbenden Anstecker verkauft werden.

Erlös von 6200 Euro

Der Erlös dieser Aktion in Höhe von 6200 Euro wurde jetzt dem Vorstandsvorsitzenden des Caritasverband-sbk, Michael Stöffelmaier übergeben. Getreu der Ankündigung das Geld je zur Hälfte für Aktivitäten der regionalen Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen und die andere Hälfte über Caritas International direkt ins Kriegsgebiet zu senden, wurde jetzt verfahren. Vor dem Gebäude des Caritasverband-sbk in der Villinger Gerwigstraße nahm Michael Stöffelmaier den Scheck entgegen und bedankte sich für die gute Idee, aus der jetzt konkrete und direkte Hilfe generiert werden kann. Sprachkurse und hierfür geeignete Lernunterlagen stehen auf dem Wunschzettel der regionalen Hilfe und die Caritas International hilft direkt im Kriegsgebiet.

Was ist Geocaching?

Beim Geocaching, auch als GPS-Schnitzeljagd bekannt, geht es darum einen versteckten Gegenstand von dem nur die Koordinaten bekannt sind, zu suchen und aufzuspüren. Die Koordinaten hierfür werden im Internet veröffentlicht.