Donald Trump hält die „Gold Card“ in die Kamera. Foto: AP/Trump

Balingen braucht dringend die „Dirk-Card“ - das meint zumindest unsere Kolumnistin, die auch Strafzölle für möglich hält.

Schnell her mit der „Dirk-Card“! Der amerikanische Präsident Donald Trump führt die „gold card“ ein. Das Plastikteil kostet fünf Millionen Dollar und berechtigt die Inhaber der auch „Trump Card“ genannten Karte zum Zuzug und uneingeschränkten Aufenthalt in den USA. In Zeiten knapper Kassen könnte das auch in Balingen eine Option sein.

 

4,5 Millionen Euro für das Stadtsäckel

Im Rathaus möge man bitte über die „Dirk Card“ nachdenken, benannt nach unserem Oberbürgermeister Dirk Abel. Wer in unsere Eyachstadt ziehen will, der sollte verpflichtend die umgerechnet 4,5 Millionen Euro ins Stadtsäckel werfen. Im Gegenzug gibt es lebenslanges Wohnrecht und – angelehnt an Trumps güldenes Kärtchen – eine mit dem Gartenschaulogo und Dirk Abels Konterfei als Hologramm versehene Scheckkarte.

Handel und Gewerbe profitieren

Der Kaufpreis wird auf die „Dirk-Card“ aufgeladen und kann wie die Balingen Card als Guthaben in den Balinger Geschäften ausgegeben werden. Davon profitieren der Handel und schlussendlich auch die Stadt, die Gewerbesteuer lässt grüßen.

Stadt könnte Strafzölle erheben

Auswärtige, die die kostenlosen Parkplätze in unserer City nutzen, können durch Strafzölle zur Kasse gebeten werden – ohne die „Dirk Card“ kosten Maultaschen, Brezel oder Eisbobbel 200 Prozent mehr. Das Stadtmotto könnte „Make Balingen greater wie eh schon“ lauten