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Glatten Kann Elzach ein Vorbild sein?

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Die Besucher vor der Heizzentrale in Elzach. Foto: Gemeinde Foto: Schwarzwälder Bote

Glatten. Rund 25 Bürger aus Glatten unternahmen mit Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer einen Ausflug nach Elzach (Kreis Emmendingen), um sich bei der dortigen Nahwärmegenossenschaft über deren energetisches Quartierskonzept zu informieren. Das Thema beschäftigt bekanntlich auch Glatten.

Martin Wisser und Peter Haiß, Vorstände der Genossenschaft, begrüßten die Gäste an der Heizzentrale. Rolf Pfeifer vom Beratungsbüro Endura Kommunal aus Freiburg, das auch die Gemeinde Glatten betreut, war ebenfalls vor Ort. Er war mit seinem Büro auch in Elzach tätig.

Die Nahwärmegenossenschaft Elzach erzeugt als eigenständige Bürgergenossenschaft umweltfreundliche Wärmeenergie, hauptsächlich durch Verbrennung von Holzhackschnitzeln, heißt es im Bericht der Gemeindeverwaltung Glatten. Sie hat ein Wärmenetz gebaut und versorgt ihre angeschlossenen Mitglieder mit Wärmeenergie. Ziel sei es, im Endausbau die gesamte Kernstadt zu versorgen.

Vom Spatenstich im November 2016 bis zum Oktober 2018 hatte die bürgerschaftliche Genossenschaft bereits 3500 Meter Wärmeleitung verlegt und ein Blockheizkraftwerk gebaut. 230 Genossenschaftsmitglieder waren an das Wärmenetz angeschlossen. Sie generierten eine Investition von rund 7,5 Millionen Euro. Eine hohe Versorgungssicherheit werde dadurch gewährleistet, dass mehrere Technologien – holzhackschnitzelgeführtes Blockheizkraftwerk, Holzvergaser und als Reserve ein Ölbrenner – zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden, so die Vorstände. Gleichzeitig profitierten die Wärme-Abnehmer als Genossenschaftsmitglieder bei Betrachtung der Vollkosten von einem günstigen Wärmepreis, über dessen Höhe sie jährlich bei der Mitgliederversammlung mitbestimmen.

Davon beeindruckt, was die Bevölkerung in Elzach auf die Beine gestellt hatte, kehrte die Delegation nach Glatten zurück. Dort stelle sich nun die Frage, ob sich genug Mitstreiter finden, die energetisch selbstständig und unabhängig sein wollen, so die Gemeinde.

 Am Donnerstag, 12. September, ab 18.30 Uhr spricht Lukas Winkler vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband im Hotel Schwanen zum Thema "Bürgerenergiegenossenschaft".

 Am Donnerstag, 17. Oktober, stellt die Firma Endura kommunal ab 19 Uhr ihren Abschlussbericht des Quartierskonzepts bei einer Bürgerversammlung im Rathaus von Glatten vor.

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