Trotz Schnees fällt der Startschuss: In Fischbach und Schabenhausen beginnt der nächste Glasfaser-Ausbau. 146 Gebäude profitieren sofort – viele weitere könnten nachziehen.
Die ersten Arbeiten laufen bereits. Vor diesem Hintergrund war es für den technischen Projektleiter des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, Heiko Zorn an der Zeit den offiziellen Spatenstich für den dritten Bauabschnitt Fischbach betreffend und den zweiten Bauabschnitt Schabenhausen betreffend, durchzuführen.
Dass ein Spatenstich bei Schneefall erfolgt, kommt auch nicht alle Tage vor, doch das tat der guten Stimmung am vergangenen Donnerstagnachmittag im Fischbacher Gewerbegebiet keinen Abbruch. Im Beisein von Zorn, Niedereschachs Ortsbaumeister Hartmut Stern, Fischbachs Ortsvorsteher Thomas Bantle, Andreas Meyer als für den Bereich Breitbandausbau zuständigen Rathausmitarbeiter, der Bauleiterin der die Arbeiten ausführenden Firma KTS, Justyna Wróblewska, sowie Ilhan Karakus vom Planungsbüro MRK Media AG, bezeichnete Bürgermeister Martin Ragg den Spatenstich als „erfreulichen Tag“.
Start im Sandsteinweg
Man könne Dank des Zweckverbandes, für den der Schultes voll des Lobes war, stolz sein auf das Erreichte. Ragg und Zorn dankten dem Bund und dem Land für die Fördergelder und auch dem Gemeinderat für die genehmigte Co-Finanzierung.
Begonnen wurde mit der Maßnahme im Fischbacher Sandsteinweg in Richtung Trafostation. Soweit es die Witterung zulässt, wird bis zum 20. Dezember gearbeitet. Danach muss gewartet werden, bis die Asphaltwerke wieder öffnen. Dies wird voraussichtlich Anfang bis Mitte März 2026 der Fall sein.
Sowohl in Fischbach und danach auch in Schabenhausen werden nun alle Grundstücke angeschlossen, die in den bisherigen Bauabschnitten nicht berücksichtigt werden konnten. Alle Anschlüsse sind sogenannte „Graue Flecken“ und damit förderfähig und werden, soweit sich die Eigentümer an der bestehenden Leitungsverlegung orientieren, durch Fördergelder von Bund und Land finanziert.
Weitere 146 Gebäude erhalten nun einen Glasfaseranschluss. 69 bekommen eine sogenannte „Ablage“. Hier wird ein Leerrohr an die Grundstücksgrenze gelegt. Somit muss bei einer nachträglichen Herstellung des Hausanschlusses kein öffentlicher Grund geöffnet werden.
69 haben noch die Chance
Andreas Meyer, Bürgermeister Martin Ragg, Ortsbaumeister Hartmut Stern, Ortsvorsteher Thomas Bantle und Heiko Zorn, wiesen mit Blick auf die 69 Grundstückseigentümer, die bislang nur eine Ablage wollen, darauf hin, dass auch der Hausanschluss gefördert wird und teils sogar kostenfrei möglich sei. Es lohne sich, sich die Sache noch einmal zu überlegen, später würde ein solcher Hausanschluss wesentlich teurer. Andreas Meyer von der Gemeindeverwaltung steht für Rückfragen zur Verfügung. Sobald alle laufenden Arbeiten abgeschlossen sind, erfolgt die Inbetriebnahme im Ortsteil Schabenhausen.