Die drei Altglascontainer sollen von der Turnhalle zum Friedhof versetzt werden Foto: Wolf-Ulrich Schnurr

Bisher stehen die drei Glascontainer in Heiligenzimmern auf einer asphaltierten Fläche bei der Turnhalle. Dort haben Kinder Verletzungen durch Glasscherben erlitten.

Wer Altglas in den Farben Weiß, Grün oder Braun loswerden will, kann in Heiligenzimmern die dafür bestimmten Container eines Entsorgungsunternehmens benutzen. Diese stehen verkehrsgünstig auf einem Asphaltplatz bei der Turnhalle.

 

Just diese Fläche benutzen laut Ortsvorsteher Klaus May aber auch Kinder, die dort Ball spielen. Die Folge sind nach seinen Angaben Stürze und Schnittverletzungen durch scharfkantige Scherben.

May bestätigt unserer Redaktion, dass sich schon Eltern an ihn gewandt hätten: Mehrere verletzte Kinder hätten in ärztliche Behandlung gebracht werden müssen.

Glasscherben glitzern vor den Containern in der Wintersonne. Foto:  Wolf-Ulrich Schnurr

Er selbst habe allerdings keine solchen Vorkommnisse beobachtet, sagt May. Er kenne dies nur „vom Hörensagen“.

Das war dennoch Anlass genug für den Ortschaftsrat, sich mit der Frage des Risikos durch die Scherben vor den Glascontainern und einer eventuellen Verlegung an einen anderen Standort zu befassen. Als Alternative wurde die Fläche am Friedhof ins Gespräch gebracht.

DRK-Kleidercontainer bleiben bei der Halle

Für May und die anderen Ratsmitglieder ist diese Lösung zwar nicht optimal. Doch im Interesse der Kinder entschied sich das Gremium nach intensiver Diskussion für diese Lösung. Die DRK-Kleidercontainer sollen nach Angaben von May bei der Halle stehen bleiben.

Nun sollen die drei Glascontainer von der Turnhalle in die Nähe des Friedhofs versetzt werden, damit die Kinder neben der Halle wieder in Ruhe und ohne Verletzungsrisiko spielen und kicken können. Beschlossen wurde auch, die Container am neuen Standort um 90 Grad gedreht aufzustellen, damit Glas von beiden Seiten eingeworfen werden kann.

Weiteres Problem: Wilde Müllablagerung

Ein anderes Problem ist die Vermüllung der Standorte für Altglas-Sammelstellen. Auch Heiligenzimmern ist nicht davon verschont, dass manche Zeitgenossen Dinge neben den Containern abladen, die nicht dorthin gehören.

May hat nach eigenen Angaben schon selbst solche „wilden“ Ablagerungen eigenhändig weggeräumt, ebenso andere Bürger. „Ein unschöner Anblick“, findet der Ortsvorsteher.