Gleich drei Unfälle ereigneten sich nach dem Wintereinbruch zwischen Freitag und Samstag in Aichhalden. Nicht bei allen war jedoch die Glätte ursächlich.
Der Wintereinbruch am Ende der vergangenen Woche hat auch in Aichhalden zu Unfällen geführt: Ein 48-Jähriger geriet aufgrund der Straßenverhältnisse gegen 14.15 Uhr mit seinem Mercedes in Schleudern, als er auf der K 5531 von Sulgen Richtung Aichhalden unterwegs war. Das Auto kam links von der Fahrbahn ab und prallte mit dem VW Polo eines 45-Jährigen zusammen. Beide Autofahrer blieben unverletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilt. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro am Mercedes und 7000 Euro am VW.
Ein weiterer Glätteunfall ereignete sich am Samstag gegen 14.15 Uhr: Ein Transporter eines Zustelldiensts war, wie bereits berichtet, im Bereich des Gewanns Riesen auf Höhe der Hausnummer 11 von der Straße abgekommen, gegen einen Kommunikationsmasten geprallt und in den Straßengraben gerutscht. Wie die Polizei nun mitteilt, verletzte sich der Fahrer leicht, musste aber nicht sofort medizinisch behandelt werden. Die Feuerwehr sicherte den Masten, der umzustürzen drohte. Dennoch entstand am Masten laut Polizei ein Schaden von rund 400 Euro. Der Sachschaden am Transporter beläuft sich auf 15 000 Euro.
Am Samstag kam es noch zu einem weiteren Unfall in Aichhalden – diesmal war jedoch nicht die Glätte ursächlich, sondern eine Vorfahrtsmissachtung: Eine 46-jährige Fahrerin eines Seat war auf der Zufahrtsstraße vom Waldsportplatz kommend unterwegs und bog an der Einmündung auf die K 5531 ab. Hierbei kam es laut Mitteilung der Polizei zum Zusammenstoß mit einem VW Sharan einer 39-Jährigen, die auf der vorfahrtsberechtigten K 5531 von Rötenberg in Richtung Aichhalden fuhr. Beide Frauen blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich Schätzungen der Polizei zufolge auf rund 10 000 Euro am VW und 4000 Euro am Seat.
Gefahr noch nicht vorbei
Auch zu Beginn der neuen Woche kam es im Kreis Rottweil zu Glätteunfällen.