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Giftköder in Oberreichenbach Dalmatiner ringt noch immer mit dem Tod

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Der Hund ringt noch immer mit dem Tod. (Symbolfoto) Foto: Karl Allen Lugmayer/Pixabay

Der Dalmatiner "Lasko", der in Oberreichenbach wohl Opfer eines Giftköders wurde, liegt nach wie vor in der Tierklinik. Was der Besitzer zum Zustand des Hundes sagt und wie es der Familie geht, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Oberreichenbach - Was kürzlich noch unklar schien, erhärtet sich jetzt weiter. Der Dalmatiner "Lasko" aus Oberreichenbach, für den es wegen mutmaßlicher Vergiftung eine Spendenaktion bei Facebook gibt, könnte in der Tat vergiftet worden sein.

Inzwischen hat sich nämlich der Besitzer des Vierbeiners bei unserer Zeitung gemeldet. Er will anonym bleiben, sagt aber: "Das muss bei uns im Garten gewesen sein, denn draußen beim Laufen war er immer an der Leine." Das Tier sei siebeneinhalb Jahre alt und natürlich "ein wichtiges Familienmitglied", weshalb ein Ableben des geliebten Tieres einer Katastrophe gleichkommen würde.

Diagnose erhärtet Verdacht auf Vergiftung

Die erste Diagnostik in der Tierklinik habe tatsächlich den Verdacht auf eine Vergiftung erhärtet, berichtet der Besitzer. Nachweisen konnte man da ein spezielles Gift aber schon nicht mehr.

Alle in seiner Familie seien "fertig mit den Nerven". Kein Wunder, so habe der Vierbeiner auch tatsächlich wie im Netz berichtet Blut erbrochen – ein unschöner Anblick für alle Beteiligten. Inzwischen hat man auch Bürgermeister Karlheinz Kistner über den Vorfall unterrichtet und will jetzt zudem Anzeige bei der Polizei erstatten. "Das ist jetzt der nächste Schritt", meint er. Wieso man das nicht direkt parallel gemacht hat? Zunächst sei eben die Versorgung des Hundes im Vordergrund gestanden. "Wir hoffen alle, dass der Hund wieder auf die Beine kommt", sagt der Oberreichenbacher.

Doch sonderlich rosig sei die Lage nicht. In den vergangen Tagen sei es eher bergab gegangen, jetzt am Freitag aber hätte sich das Tier etwas erholt – ein Lichtblick. Dem Hundebesitzer ist aber einfach auch die Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema wichtig: Auch beispielsweise ausgelegtes Rattengift zur Nagerbekämpfung könne versehentlich von Hunden oder gar Kindern aufgenommen werden. Wahrlich ein unschönes Szenario.

Für den Moment hat der Besitzer aber nur einen Wunsch: "Dass der Hund hoffentlich über den Berg kommt."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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