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Gewitter in Stuttgart Unwetter bereiten Hitze am Freitagabend ein jähes Ende

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Überflutete Straßen, voll gelaufene Keller, angehobene Gullydeckel und umgestürzte Bäume - die Polizei und die Feuerwehr hatten wegen des Gewitters in Stuttgart am Freitagabend viel zu tun. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Stuttgart - Eigentlich waren sie schon für den Nachmittag in Stuttgart und der Region angesagt, doch getroffen haben die schweren Unwetter die Schwabenmetropole erst so gegen 19.30 Uhr - und die Gewitter hatten sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen.

Starkregen prasselte auf die Straßen Stuttgarts, etliche Keller liefen voll und Straßen wurden überflutet. Die Polizei musste 60 Mal ausrücken, sei es wegen angehobener Gully-Deckel, ausgefallenen Ampeln, kleineren Verkehrsunfällen oder umgefallener Bauzäune. "Alles in allem verlief der Abend allerdings glimpflich", so ein Polizeisprecher, "zum Glück gab es keine Verletzen." Die Schäden belaufen sich auf rund 10.000 Euro.

Und auch die Feuerwehr hatte viel zu tun. Die Floriansjünger rückten eigenen Angaben zufolge gar zu weit über 120 Einsätzen im Stuttgarter Stadtgebiet aus, vor allem um vollgelaufene Keller in Wohngebäuden, aber auch in Industriegebäuden, Kaufhäusern und einem Dialysezentrum leer zu pumpen. Außerdem waren mehrere Straßenunterführungen überflutet und mussten für den Verkehr gesperrt werden.

In der Mercedesstraße in Bad Cannstatt musste die Feuerwehr gemeinsam mit der SSB einen auf die Oberleitung gestürzten Baum mittels Drehleiter und Motorsäge entfernen.

Auch die Region blieb von der Unwettern nicht verschont

Und auch in der Region kam es zu heftigen Gewittern. Die Polizei in Ludwigburg beispielsweise meldete für die Kreise Ludwigsburg und Böblingen 84 Polizeieinsätze. Darunter befanden sich 29 Einsätze aufgrund überfluteter Straßen, 24 Mal standen Keller oder Wohnungen unter Wasser, elf Mal mussten umgestürzte Bäume oder Äste entfernt werden.

Witterungsbedingt schlugen Alarmanlagen an. Außerdem kam es zu zwei Verkehrsunfällen mit geringem Schaden. Die Schäden summierten sich auf geschätzte 11.000 Euro.