Ganz in der Nähe der Brücke zum Haigerlocher Bahnhof in der Unterstadt liegt der Felsbrocken im Seitenstreifen. Foto: Thomas Kost

Das Unwetter das in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Zollernalbkreis tobte, hatte eine Folge, mit der nicht unbedingt zu rechnen war.

Nach einem drückend schwülen Tag kam es am Donnerstag, wie es kommen musste. Der Himmel verdunkelte sich, Donnergrollen und zuckende Blitze erfüllten den Nachthimmel und dann setzte ein Platzregen ein. Nicht nur in Haigerloch sondern auch in anderen Teilen des Zollernalbkreises.

 

Feuerwehr Gruol im Unwettereinsatz

Die Folgen des anhaltenden Regens waren aber nicht so gravierend wie beim Unwetter ein paar Tage zuvor. Die Haigerlocher Feuerwehren waren zwar in Alarmbereitschaft, einen Einsatz gab es aber lediglich in Gruol, wo im Kirchberger Weg die Garage und der Keller eines Wohnhauses richtig vollliefen und leer gepumpt werden mussten – das Wasser drückte vermutlich von den angrenzenden Felder ins Haus.

Trotz Felssturz Straße weiter passierbar

In Haigerloch bei der Eisenbahnbrücke war das über die Felsen schießende Wasser aber sehr wahrscheinlich die Ursache für den Abgang eines tonnenschweren Felsbrockens aus der Steilwand. Der Stein blieb im Seitenstreifen liegen, so dass die Stelle nur mit entsprechenden Barrieren abgesperrt werden musste, die Straße zwischen Haigerlocher Unterstadt und Karlstal aber weiterhin für Fahrzeuge passierbar ist.