Die Gewichtheber des SV Flözlingen zeigen im Auswärtsduell beim SV Fellbach eine gute Leistung und keren mit einem 2:1-Erfolg zurück.
OBERLIGA SV Fellbach – SV Flözlingen 1:2. Das erwartet spannende Oberliga-Duell lieferten sich die Gewichtheberteams des SV Fellbach und SV Flözlingen. Entsprechend knapp fiel das Ergebnis mit 2:1 für die Eschachtäler aus. „Fellbach hat im Stoßen überraschend und verdient den Punkt geholt“, so Stefan Jauch vom SV Flözlingen..
Reißen geht an die Gäste
Wenig überraschend für den SV Flözlingen lief das Reißen gegen Fellbach. Mit 167.1:124.4 Relativpunkten (RP) ging diese Disziplin ganz klar an die Mannschaft von Trainer Reiner Müller. Der Damenblock mit den Athletinnen Ariane Kramer (Reißen: 59Kg/ Stoßen: 74Kg/ Zimmern-Relativ: 94RP), Jana Ohnmacht (60kg/ 71Kg/ 76RP) und Malena Kramer (62kg/ --/ 31RP) hoben direkt aus ihrem Aufbautraining heraus und kamen nicht an Topleistungen heran.
Standortbestimmung für die Mastes-Heber
Auch im Heberblock II durften Jan Beha (88Kg/ 102kg/ 72 RP) und Marius Kramer (113kg/ 137Kg/ 65,8RP) sich eigentlich schonen, wobei sich Marius mit 117Kg an einer neuen Bestleistung versuchte und knapp scheiterte. Dagegen wurden die Masterheber Holger Wössner (102kg/ 129kg/ 55,4RP) und Eduard Miller (--/ 128kg/ 39,7RP) nicht geschont. Für sie war es eine Standortbestimmung für die anstehenden deutschen Masters-Meisterschaften in Riesa/Sachsen. Holger Wössner hob souverän und brachte alle seine Versuche gültig in die Wertung. Auch legte er mit seinem letzten Versuch im Stoßen von 129 Kilogramm zusammen mit Marius Kramer mit 137kg vor, um Nicklas Katzer zu einer Steigerung von 8 Kilo auf 163 Kilogramm im letzten Versuch zu treiben.
Das Flözlinger Betreuerteam war sich sicher, das es reichen müsste. Zur Überraschung aller schaffte der Fellbacher diese „neue persönliche“ Bestleistung, quasi mehr als bei den deutschen Meisterschaften im vorigen Dezember.
Damit hat sich der SV Fellbach verdient den Siegpunkt im Stoßen mit 0,6 Kilo Vorsprung von 267,4:266,8 RP geholt.
Nächster Wettkampf steigt vor heimischer Kulisse
Der SV Flözlingen kann den Verlustpunkt verschmerzen. Beim nächsten Wettkampf am 31. Januar vor eigenem Publikum, werden die Verantwortlichen sicherlich anders kalkulieren müssen. Der Siegpunkt für das Gesamtergebnis war nie gefährdet. Dieser ging mit 433,9:391,8 RP auch in den Zimmerner Teilort. (red/svf)