Stefan Klever (links) und Martin Bühler (rechts) Verabschieden Manfred Schnell. Foto: Gudrun Gehr

Der Gewerbeverein Schopfheim zieht bei der Mitgliederversammlung Bilanz. Lob für die Geschäftsführerin von „Schopfheim Aktiv“.

Bei der Mitgliederversammlung des Gewerbevereins Schopfheim hielt Martin Bühler zunächst einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2024. Martin Bühler ist gemeinsam mit Stefan Klever Vorstand des Vereins. Der verspätete Rückblick geht auf Terminschwierigkeiten zurück. Bühler sagte: „2024 war ein sehr aktives Jahr mit vielen Veranstaltungen“.

 

Durchgeführt wurde unter anderem erstmals ein Oster-Suchspiel, hier wurden insbesondere Familien angesprochen. Es erfolgten beispielsweise ein Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag, eine Muttertagsaktion, der Herbstmarkt oder das Lichterfest gemeinsam mit dem „Black Friday“. Bei den Kunden kam die Weihnachtsaktion, gemeinsam mit der Stiefelaktion oder dem Weihnachtsplausch unter der Lenk-Plastik bestens an. Die beiden verkaufsoffenen Sonntage, darunter beim Lichterfest, seien die größten Veranstaltungen des Gewerbevereins mit einer „Strahlkraft über Schopfheim hinaus“. Dies sei günstig für den Gewerbeverein, für die Geschäfte, aber auch für die Stadt. Bühler sagte: „Hier beneiden uns viele Städte“.

Es erfolgten im Berichtsjahr insgesamt sechs Beiratssitzungen. Dies ist das Gremium, das die Vorstandschaft überwacht und über die aktuellen Entwicklungen, auch bei „Schopfheim Aktiv“, berichtet. In neun Vorstandssitzungen von „Schopfheim Aktiv“ nahmen im Gegenzug auch die Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins, darunter das Vorstands-Duo sowie der Schatzmeister Georg Ückert teil.

Wirtschaftsförderin ist großer Gewinn

Viele Zusammenkünfte mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Dirk Harscher fanden statt. Im Berichtsjahr war besonders die Besetzung der Geschäftsführung von „Schopfheim Aktiv“ mit der Wirtschaftsförderin Margot Fritz wichtig. Diese arbeitet mit einem Deputat von 30 Prozent für den Stadtmarketing-Verein „Schopfheim Aktiv“. Seitdem die Wirtschaftsförderin für „Schopfheim Aktiv“ tätig ist, würde man über die Expertin auch vermehrt an Fördertöpfe gelangen. Auch würde der Gewerbeverein mehr Gehör in der Verwaltung erlangen. Herausragend war die Thematik um die Verkehrsführung rund um das Ühlin-Haus und den Kreiselumbau vor der Firma Villringer. Sein Fazit war: „Es kam alles nicht so schlimm wie erwartet“.

„Wir versuchen immer, etwas Neues zu schaffen“

Er fasste zusammen: „Wir versuchen immer, was Neues zu etablieren und auf die Beine zu stellen“. Der Arbeitskreis des Gewerbevereins besteht aus engagierten Geschäftsleuten und dem Beirat. Hier erfolgten mehrfach Zusammenkünfte, in welchen neue Gestaltungen geplant, neue Ideen geboren und auch umgesetzt werden. Bühler sagte: „Wir haben ein tolles engagiertes Team am Start“.

Schatzmeister Georg Ückert verlas den Kassenbericht, der zufriedenstellend verlief. Für die Kassenprüfung sprach Bernd Itzin, der die Kasse einwandfrei geführt vorfand. Das Mitglied Dinah Frey leitete die Entlastung des Kassierers und der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.

Der Beirat wurde um zwei Mitglieder erweitert

Die 16 Personen des Beirates wurden einstimmig wiedergewählt. Dazu kamen noch zwei weitere Geschäftsleute, Simon Donkel von Donkel Schmuck und Dennis Vogt von der Volksbank Dreiländereck. Bühler erklärte: „Dies sind alles Leute, die den Vorstand unterstützen. Der Beirat legt jedoch auch die Zukunft des Vereines fest“. Im Gremium spiegelt sich die Geschäftswelt von Schopfheim mit Handwerk, Handel und Dienstleistung.

Bühler stellte zuletzt die „Job-Card Wiesental“ vor. Die Gutscheine sind für die Mitarbeiter der Arbeitgeber gedacht, diese sind einlösbar bei allen teilnehmenden Akzeptanzstellen. Es wurde eine Kooperation mit dem Gewerbeverein Todtnau geschaffen. Die „Job-Card“ ist in Schopfheim und im Wiesental einlösbar. Bühler sagte: „Hier wird die Kaufkraft im Wiesental behalten“. Bühler appellierte darum, aufgrund des hohen Potentials für die „Job-Card Wiesental“ zu werben.

Verabschiedung von Manfred Schnell

Manfred Schnell als rühriger Manager und ehemaliger Geschäftsführer von ’Schopfheim Aktiv’ , Vorgänger von Margot Fritz, hatte sein Engagement für den Stadtmarketing-Verein aus Altersgründen zum Jahreswechsel niedergelegt. Schnell wird in wenigen Tagen 70 Jahre alt. Bühler sagte: „Wie Du in den letzten Jahren den Gewerbeverein unterstützt hast, lässt sich kaum in Worte fassen. Du hast Menschen zusammengebracht und Veranstaltungen entwickelt“. Auch bei den Komplexen mit Verwaltung, Bauhof, Ordnungsamt und Marktbeschicker habe Schnell Türen geöffnet. Er sei zuständig, dass beim Lichterfest nunmehr Starkstrom vorhanden sei. Schnell habe immer für die musikalische Ausgeglichenheit gesorgt. Der Pflughof als Event-Fläche wurde unter seiner Regie attraktiv. Bühler sagte: „Natürlich hat Manni auch für seine Nachfolger gesorgt“. Dies sind in Personalunion zwei erfahrene junge Leute, der Kulturbeauftragte der Stadt, Patrick Schmidtner und Markus Stibi vom THW. Stibi wird insbesonders bei den beiden verkaufsoffenen Sonntagen und beim Lichterfest Verantwortung übernehmen.

Dank und ein Präsent ging an Manfred Schnell, der weiterhin seine Unterstützung zusicherte, soweit diese erforderlich ist. Er sicherte zu, seine beiden Nachfolger einzuführen.