Der Gesamtvorstand des GVO (von links): Andreas Kny, Stefan Kleyling, Stefan Beetz, Geschäftsführer Carsten Dörr, Präsident Jo Müller, Tanja Broghammer, Rainer Böck, Gunter Welzer, Thomas Caster. Es fehlen Stefan Bernd Schaible und Joachim Spitz. Foto: GVO

„Wir müssen künftig mit Blick auf die Handlungsfelder des GVO regional noch stärker politisch denken und handeln.“ Dies sagte Jo Müller, Präsident des Gewerbeverbands Oberzentrum (GVO) in der Mitgliederversammlung.

Zur Mitgliederversammlung mit anschließendem Herbsttreff begrüßte Jo Müller kürzlich zahlreiche Gäste im Foyer der Neuen Tonhalle in Villingen.

Gleich zu Beginn machte er klar, wohin die Reise des GVO gehen soll, vor allem in Sachen Standortpolitik. Insbesondere mit Blick auf die stetig wachsende Politik- und Systemverdrossenheit müsse es auch die Aufgabe des Gewerbeverbands sein, sich hier noch mehr einzubringen, um mit gutem Beispiel des Handelns voranzugehen.

Bevölkerung einbinden

Neben diesem zentralen Ziel solle aber auch die Anerkennung und die Akzeptanz, die sich der GVO in der Öffentlichkeit mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten in den Jahren erarbeitet hat, erhalten und weiter ausgebaut werden. Auf diesem Weg sei es dem Präsidenten und seinen Vorstandskollegen wichtig, die Mitglieder aber auch die Bevölkerung einzubinden und mitzunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ein ebenso wichtiger Bestandteil in der künftigen Arbeit bleibe die Zusammenarbeit und der, durchaus einmal kritische, Austausch mit Mandatsträgern und Verantwortlichen in den Ämtern der Stadt Villingen-Schwenningen. „Wir brauchen Kreativität und Fantasie neue Lösungen zu suchen, um noch mehr zu bewegen.“

Viel bewegt

Im Weiteren stand der Jahresbericht auf der Tagesordnung. Die Vielzahl und die Qualität der Aktivitäten des GVO hinterließen bei den Mitgliedern einen bleibenden Eindruck, heißt es weiter. Netzwerk- und Handwerkertreffen, spannende Kurse im Rahmen des Guzle-Programms, Auslobung von Preisen wie der Techniker-Innovationspreis, verkaufsoffene Sonntage und nicht zuletzt der Austausch mit der Stadt und den Fraktionen im Gemeinderat seien einige Beispiele für das weite Aktionsfeld des GVO.

Kassierer Andreas Kny berichtete von einem erneut zufriedenstellenden Ergebnis im Bereich der Finanzen, was durch den Bericht der beiden Kassenprüfer Rolf Engesser und Hardy Pfeiffer eindrücklich bestätigt wurde. Schließlich dankte der Präsident dem Geschäftsführer Carsten Dörr und der Mitarbeiterin Stefanie Federsel für die im abgelaufenen Vereinsjahr sehr gute Arbeit.

Der GVO

Der Gewerbeverband Oberzentrum wurde 2009 gegründet und ist eigenen Angaben zufolge mit rund 400 Mitgliedsunternehmen eines der größten regional aktiven Unternehmernetzwerke in Deutschland. Dahinter stehen mehr als 30 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus Unternehmen im und um das Oberzentrum Villingen-Schwenningen.