In Langenbrand schufen die drei Gemeinden Schömberg, Unterreichenbach und Engelsbrand das Gewerbegebiet Interkom Nordschwarzwald. Inzwischen siedelten sich dort einige Firmen an. Foto: Krokauer

Die Gemeinden Schömberg, Engelsbrand und Unterreichenbach haben in Langenbrand ein neues Gewerbegebiet, das Interkom Nordschwarzwald, geschaffen. Dazu gründeten sie 2010 einen Zweckverband. Nach einem zähen Beginn ist die Nachfrage nach Gewerbeflächen inzwischen groß.

Schömberg - Mit dem Gewerbegebiet wollen Schömberg, Unterreichenbach und Engelsbrand bestehende Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen. Vor zehn Jahren schlossen die drei Gemeinden die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt mit einer Fläche von rund 36 400 Quadratmetern ab. Inzwischen liegen Nachfragen insbesondere für den zweiten und dritten Bauabschnitt vor. Beide Abschnitte haben eine Fläche von insgesamt rund 59 000 Quadratmetern. Die Interessenten warten auf die Erschließung.

 

Großteil soll 2022 verkauft werden

In ihrer jüngsten Sitzung verabschiedete die Versammlung des Zweckverbandes Interkom Nordschwarzwald den Haushalt für 2022 einstimmig. Der Schwerpunkt des Etats liegt bei der weiteren Vermarktung und den Verkauf von Gewerbegrundstücken sowie bei der Erschließung des zweiten und dritten Bauabschnitts. Der Zweckverband geht davon aus, dass er bereits im nächsten Jahr einen Großteil der Grundstücke verkaufen kann, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Genug Geld zur Erschließung

Wie Verbandsrechner Ralf Busse in der jüngsten Zweckverbandsversammlung mitteilte, stehen zu Beginn des neuen Jahres Mittel in Höhe von fast 1,48 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Geld und die zu erwartenden Erlöse aus den Grundstücksverkäufen reichen aus, um den zweiten und dritten Bauabschnitt zu erschließen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Inzwischen nehmen die drei Gemeinden auch Gewerbesteuern ein – wenn auch in einem bescheidenen Umfang. So rechnet der Zweckverband für das nächste Jahr mit einem Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 20 000 Euro.