Die Genehmigung für das Feuerwehrhaus, das auf dem Hetal-Areal in Alpirsbach errichtet werden soll, liegt auf Eis. Doch es scheint eine Lösung zu geben.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen, Anregungen, Anträge“ in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Alpirsbach stellte zunächst Joachim Hermann (ZfA) mehrere Fragen.
Er wollte wissen, ob der Haushalt schon genehmigt ist. Amtsverwalter Norbert Beck entgegnete, dass er noch nicht genehmigt sei. Da viele Kommunen ihre Haushalte eingebracht haben, dauere es noch etwas. Der Kämmerer habe lange mit dem Landratsamt telefoniert: Falls der Haushalt genehmigt wird, dann wahrscheinlich mit vielen Auflagen zur Konsolidierung, meinte Beck. Hermann fragte, wann das neue Feuerwehrauto kommt. Laut Beck wird es am 10. Juli geliefert. Es sei etwas ungewöhnlich, dass ein neues Auto in einer Behelfsgarage untergebracht werden muss.
Quartalsbericht mit hohem Aufwand verbunden
Zudem wollte Hermann wissen, ob es Nachforderungen beim Abriss des Hetal-Gebäudes gibt. Stadtbaumeister Rudolf Müller sagte, dass es die gebe. Es habe eine Zwischendecke abgerissen werden müssen, das sei zuvor nicht bekannt gewesen. Zur genauen Höhe der Nachforderungen konnte Beck nichts sagen.
Ralph Kammer (UBL) wollte wissen, ob die Kämmerei einen Haushaltsquartalsbericht vorlegen könnte. In anderen Kommunen werde dies so praktiziert. Darauf entgegnete Amtsverwalter Beck, dass bereits halbjährlich Haushaltszwischenberichte vorgelegt werden. Ein Quartalsbericht wäre mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.
Warten auf die Zustimmung
Schließlich meldete sich Stadtbaumeister Müller zu Wort. Er wollte noch eine Frage beantworten, die nicht gestellt worden war. Die Genehmigung für das neue Feuerwehrhaus liege derzeit auf Eis. Das Gewerbeaufsichtsamt, Teil des Landratsamts, habe die Lärmbelästigung beanstandet, die durch das Anfahren, das Zuschlagen der Türen beziehungsweise durch das Martinshorn entstehen würde.
Als Vorschlag wurde eine Holzlärmschutzwand mit zweieinhalb Meter Höhe erarbeitet, die auch städtebaulich vertretbar sei. Sonst wäre eine acht Meter hohe Wand erforderlich, die jedoch nicht vertretbar sei. Zwischenzeitlich habe es Gespräche gegeben. Es fehle noch die endgültige Zustimmung der Gewerbeaufsicht. Und dann, so hofft Müller, bald die Genehmigung.
Vergabe der Leistungen für Juli-Sitzung geplant
Diese wäre alsbald erforderlich, da in der Sitzung am 22. Juli die Vergabe der Leistungen erfolgen soll. Wie Müller sagte, gibt es viele Angebote für die verschiedenen Gewerke, so dass ein wirtschaftlicher Preis erzielt werden könnte.