Abgesperrte Straße in Albstadt-Lautlingen am 14. Juli 2024 (Archivfoto) Foto: Jannik Nölke

Nach der Gewalttat in Albstadt-Lautlingen vom 14. Juli dauern die Ermittlungen noch immer an. Das ist der aktuelle Stand.

„Das Todesermittlungsverfahren läuft noch“, das bestätigt am Dienstag eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hechingen unserer Redaktion.

 

Die Tat hatte im Zollernalbkreis und darüber hinaus für Entsetzen gesorgt: Ein 63-Jähriger soll Mitte Juli laut Polizei seinen 24-jährigen Sohn und die 84-jährige Schwiegermutter erschossen haben; die Ehefrau und Tochter des Mannes überlebten schwer verletzt. Der Mann soll sich das Leben genommen haben.

Gegen den Tatverdächtigen werde nicht direkt ermittelt, betont die Sprecherin – gegen Verstorbene könne schließlich nicht ermittelt werden. Jedoch: „Nun geht es um die Aufklärung des Tatablaufs und um die Hintergründe.“

Schüsse in Lautlingen: Staatsanwaltschaft informiert nach Ende der Ermittlungen

Die Ermittlungen dauern demnach voraussichtlich noch einige Wochen an; die Staatsanwaltschaft wird nach deren Abschluss informieren.

Die Polizei hatte nach der Gewalttat berichtet, dass Anwohner am 14. Juli gegen 12.30 Uhr per Notruf Schüsse im Bereich eines Privatgrundstücks in Albstadt-Lautlingen gemeldet hatten.

Polizei: offenbar innerfamiliäres Tötungsdelikt

Vor Ort wurden demnach von den Einsatzkräften zwei Schwerverletzte und drei Tote aufgefunden. Die Polizei ging damals von einem „innerfamiliären Tötungsdelikt und anschließendem Suizid aus“.

Alle Artikel zur Gewalttat in Lautlingen finden Sie auf unserer Themenseite.