Die immer noch unfassbare Tötung einer 54-Jährigen, die am Freitag entdeckt wurde, hat die Einwohner von Schramberg geschockt und aufgewühlt. Jetzt geben Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Details bekannt.
„Ruhe in Frieden, liebe...“ schreiben Arbeitskollegen der Getöteten tief erschüttert in ihren Instagram-Status. Nicht nur die Mitarbeiter des Unternehmens in Schramberg, in dem die 54-Jährige bis zu ihrem gewaltsamen Tod gearbeitet hat, steht tief unter Schock, wird berichtet.
Am Mittwoch haben Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Details zu der Tötung mitgeteilt.
So wird bestätigt, dass die 54-Jährige in einer Fahrzeug-Dachbox im Keller ihres Wohnhauses in der Tösstraße aufgefunden worden sei. Zuvor habe eine Zeugin die 54-Jährige als vermisst gemeldet. Bei einer anschließenden Überprüfung der Anschrift habe die Polizei dann den leblosen Körper entdeckt.
Der Leichnam habe „Anzeichen von äußerer Einwirkung“ aufgewiesen. Dies sei durch eine am Sonntag vorgenommene Obduktion bestätigt worden.
Äußere Einwirkung
Nach derzeitigem Ermittlungsstand, so heißt es, sei davon auszugehen, dass die Frau aufgrund von Blutverlust nach stumpfer Gewalteinwirkung verstarb.
Der Tatverdacht gegen den 20-jährigen Sohn der 54-Jährigen, der mit ihr in der gemeinsamen Wohnung lebte, erhärtete sich im Laufe der Ermittlungen. Auf Antrag der im Ermittlungsverfahren leitenden Staatsanwaltschaft Rottweil wurde er am Samstag einem Haftrichter vorgeführt.
Haftbefehl wegen Mordes
Dieser erließ den beantragten Haftbefehl wegen Mordes. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion dauern laut Mitteilung an.