Wegen einer vorbeugenden Maßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner bleibt der Ruhewald in Nordstetten für einen Tag geschlossen.
Die Horber Stadtverwaltung informiert über eine bevorstehende präventive Maßnahme zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Ruhewald in Nordstetten.
Am Donnerstag, 21. Mai, wird eine vorbeugende Behandlung vorgenommen, um potenzielle Risiken für Besucher des Waldes zu minimieren. Aus diesem Grund wird der Ruhewald an diesem Tag komplett gesperrt.
Bitte an Bürger
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger sowie Besucher des Ruhewaldes um Verständnis für die Sperrung an diesem Tag. Die vorübergehende Absperrung des Waldes dient ausschließlich dem Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller.
Derzeit sind vor allem in Gewässernähe wieder vermehrt von Gespinstmotten befallene Bäume zu sehen. Die Stadtverwaltung schreibt: „Die auffälligen weißen Gespinste und der zeitweise Kahlfraß wirken zwar ungewöhnlich, stellen jedoch ein natürliches und wiederkehrendes Phänomen dar. Für Menschen und Tiere sind Gespinstmotten ungefährlich. Die betroffenen Bäume treiben in der Regel nach kurzer Zeit wieder problemlos aus.“
In diesem Zusammenhang weist die Stadt darauf hin, dass der Eichenprozessionsspinner ausschließlich an Eichenbäumen vorkommt. Andere Baumarten sind davon grundsätzlich nicht betroffen.
Eichenprozessionsspinner besitzen Brennhaare, die Hautreizungen und Atemprobleme auslösen können.