Schömberg ist Kneipp-Kurort. Es gibt mehrere Kneipp-Anlagen in der Gemeinde. Eine davon wird gerade saniert, eine andere liegt im Dornröschenschlaf. Was ist da los?
Eine von mehreren Kneipp-Anlagen des Kneipp-Kurortes Schömberg ist in den Bernhardswiesen im Ortsteil Langenbrand.
Momentan ist die Anlage nicht zugänglich. Es ist ein Absperrband um die Einrichtung gespannt. In dem Becken ist noch kein Wasser drin.
Tretbecken abgedichtet
Es sind aber einige Arbeiten gelaufen. „Der Bauhof der Gemeinde hat das Wassertretbecken aufgrund von Undichtigkeit in Eigenleistung abgedichtet, mit einer Drainageleitung ausgestattet und entwässert“, teilte Stefanie Stocker, Pressesprecherin der Gemeinde Schömberg, auf Anfrage unserer Redaktion mit.
„Weiter soll die Kunstharzbeschichtung des Innenbeckens von einer Fachfirma erneuert werden, so Stocker.
Die Kosten für diese Kunstharzbeschichtung beliefen sich auf rund 6000 Euro netto, fügte sie hinzu.
Kleines Wunder
Thema auf Facebook war die Kneipp-Anlage im Wald in der Nähe der Poststraße im Kernort Schömberg. Gemeinderat Tino Bayer freut sich darüber, dass in der Anlage wieder Wasser ist. Er nannte dies auf Facebook ein kleines Wunder.
Diese Anlage sei außer Betrieb, weil die Quelle versiegt sei, teilte Stocker mit. Woher jetzt das Wasser komme, werde nun beobachtet, erklärte sie.
Keine Wasserleitung
Es könne Regenwasser sein. Sollte es sich um Quellwasser handeln, könnte die Anlage reaktiviert werden.
Bayer sagte, dass sicher Flüchtlinge bereit wären, die Anlage herzurichten. Bayer engagiert sich im Arbeitskreis Asyl in Schömberg.
Die Flüchtlinge engagieren sich immer wieder, wenn es darum geht, Müll einzusammeln oder etwas herzurichten.
Bau einer Wasserleitung ausgeschlossen
Eine Wasserleitung zu dieser Kneipp-Anlage werde nicht gebaut, erklärte Stocker. Dazu habe die Gemeinde kein Geld.