Für einen verurteilten Urkundenfälscher endet eine Zugfahrt im Gefängnis.
Die Bundespolizei hat einen wegen Urkundenfälschung verurteilten Mann in einem Fernreisezug festgenommen. Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 12 000 Euro nicht bezahlen konnte, erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. Am Dienstagmorgen kontrollierten die Einsatzkräfte den schwedischen Staatsangehörigen in einem Fernzug auf Höhe des Badischen Bahnhofs in Basel, wie es in einer Mitteilung der Bundespolizei weiter heißt.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den 35-Jährigen ein Haftbefehl zu vollstrecken war. Vor vier Jahren verurteilte ein deutsches Gericht den Mann wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe, die dieser jedoch nie bezahlte. Da er auch die Ersatzfreiheitsstrafe nicht antrat, schrieben ihn die Justizbehörden vor einem Monat zur Fahndung aus.
Weil der Gesuchte, die Gerichtsschulden vor Ort nicht bezahlen konnte, erfolgte die Festnahme und Einlieferung in ein Gefängnis. Dort verbüßt er eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe, wie es abschließend heißt.