Im 30er-Bereich in der Hindenburgstraße in Mönchweiler halten sich nicht alle Fahrer an die dortige Geschwindigkeitsbegrenzung. Ein Fahrer überschritt die Höchstgeschwindigkeit besonders drastisch.
Sebastian Duffner von der Gemeindeverwaltung zeigt sich überzeugt vom Standort der Anzeigetafel in der Hindenburgstraße: Bei der Hausnummer 2, kurz nach dem Ortseingang steht er nämlich, der Fingerzeig für alle Kraftfahrzeuglenker, der ihnen sagt, mit welcher Geschwindigkeit sie in die 30er-Zone der Gemeinde einfahren und auch ausfahren.
Vom 20. Dezember bis 10. Januar wurden nun die Daten ausgewertet. Die überwiegende Mehrheit der Fahrer verhält sich moderat, überschreitet die geforderte Geschwindigkeit in noch erträglichem Maß. Es gibt sie aber auch immer noch, die Unbelehrbaren, die absoluten Ausreißer nach oben.
5000 Fahrzeuge täglich
Rund 5000 Fahrzeuge durchfahren die Hindenburgstraße jeden Tag, bei den abfahrenden Fahrzeugen lagen im gesamten Auswertungszeitraum immerhin 713 Fahrzeuge bei einer Geschwindigkeit von 71 Kilometer in der Stunde und weit darüber. Der Spitzenreiter schaffte es auf 117 Stundenkilometer.
Da, so bemerkte Gemeinderat Andreas Staiger, komme einem der momentan gültige Satz für eine Bestrafung lächerlich vor. Der, so Staiger, müsste viel höher sein und das Fahrverbot wesentlich länger.
Massive Beschwerden
Mit der Auswertung war man auch den massiven Beschwerden einer Bürgerin nachgegangen mit einem eindeutigen Ergebnis: Das Fahrverhalten in der Ortsdurchfahrt hat sicher noch Luft nach oben – so schlimm, wie befürchtet, ist es jedoch nicht. Der Standort des Messgeräts am Ortseingang wurde als ideal befunden.