Zahlreiche Besucher füllten die festlich geschmückte Haslacher Stadtbücherei am letzten Abend des Adventskalenders.
Der zehnte literarisch-musikalische Adventskalender in der weihnachtlich-romantisch geschmückten Haslacher Stadtbücherei fand mit drei Weihnachtsgeschichten vom Pumuckl seinen krönenden Abschluss.
Miriam und Jörg Mayer sowie deren Söhne Lukas und Daniel begeisterten dabei Jung und Alt mit ihrer kurzweiligen und äußerst lustigen Lesung. Vier Schülerinnen der Musikschule Offenburg/Ortenau, die Flötistinnen Enna Haas und Julia Collevechio und die Gitarristinnen Anni Weber und Lilly Blase umrahmten die weihnachtliche Veranstaltung unter der Leitung von Axel Moser und Lucia Krämer-Stöhr musikalisch perfekt.
Insgesamt 60 Musikschüler zeigten an 23 Abenden ihr Können
An 23 Abenden im Dezember wurden in der Stadtbücherei Geschichten für Kinder vorgelesen und insgesamt 60 Musikschüler zeigten dabei, wie gut sie ihre Instrumente schon beherrschen. Der letzte musikalisch umrahmte Vorlese-Abend war sehr gut besucht, worüber sich besonders das Team um Büchereileiterin Regina Adam freute.
Die beiden Flötistinnen hatten die Lesung mit dem Pumuckl-Lied eröffnet. „Oh Tannenbaum“ krächzte der rothaarige Pumuckl daraufhin lautstark, dessen unverkennbare Stimme Jörg Mayer grandios imitierte. Der Kobold wollte natürlich unbedingt einen „gaaaanz großen Christbaum“ und machte sich ohne Meister Eder, dem Miriam Mayer ihre Stimme schenkte, auf die Suche, bis er am Baumharz festklebte und Eder ihn retten musste. „Tannenbäume sind wirklich gefährlich“, ärgerte sich Pumuckl über sein Missgeschick.
Kinder klatschten immer wieder vor Begeisterung
Mit jeder Menge Lämpchen sollte der Weihnachtsbaum dann geschmückt werden, doch die Lichterkette hatte den Geist aufgegeben. Während Meister Eder eine neue kaufen ging, behängte der freche Pumuckl den Baum mit Werkzeugen und bewarf ihn sogar noch dekorativ mit Hobelspänen. Meister Eder war trotz allem überzeugt: „Das ist der originellste Schreinermeisterbaum den ich je gesehen habe.“
Die begeistert zuhörenden Kinder amüsierten sich köstlich und klatschten immer wieder vor Begeisterung. Nach dem gefühlvollen Lied „Happy x-mas, the war is over“ war „Endlich Weihnachten“, und Meister Eder bereitete das Festmenü zu.
„Morgen Kinder wird’s was geben“ bildete den Abschluss
Doch der Pumuckl drängelte zum Auspacken der Geschenke und dichtete die bezauberndsten Reime, um sich die lange Wartezeit zu vertreiben. „Juchuuuu“ ertönte die krächzende Stimme des Pumuckl am Ende jubelnd durch die Bücherei, bevor das Lied „Morgen Kinder wird’s was geben“ passend zum Vorabend von Christi Geburt erklang.
„Wir haben das große Jubiläum zum zehnjährigen ‚Lesen im Advent‘ gefeiert, und ich möchte mich bei allen Helfern, Lesenden und Mitwirkenden bedanken“, betonte Kulturamtsleiter Martin Schwendemann und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest.
Besucherzahlen
„Die Besucherzahlen sind leicht zurückgegangen. Vorletztes Jahr hatten wir fast 800 Besucher, dieses Jahr waren es nur etwas über 700“, resümierte Büchereileiterin Regina Adam. Im Durchschnitt seien es 30 Besucher pro Abend gewesen. Manchmal seien nur wenige, manchmal sehr viele gekommen.