Die Geräte sind aus Holz, und die ganze Anlage ein Teil des Gesamtkonzepts "Bio-Hacking". Foto: Strohmeier/© Werner Fellner – stock.adobe.com

Die ehemalige Minigolfanlage ist schon seit längerem demontiert. Aber für die Fläche gibt es eine neue Idee – und die wird gerade umgesetzt: ein "Nature Fitness Parcours", im Grunde das gleiche wie ein Trimm-dich-Pfad.

Bad Dürrheim - Früher hatte die Kurstadt im Kapfwald einen Trimm-dich-Pfad. Dieser wurde aber schon vor über einem Jahrzehnt abgebaut, da die Geräte nicht mehr sicher und auch in die Jahre gekommen waren. Nun ist etwas Neues im Entstehen auf der eingeebneten Fläche der ehemaligen Minigolfanlage.

In direkter Nachbarschaft im Kurpark befindet sich der Fitnessparcours mit den verschiedenen Trainingsgeräten. Für Markus Spettel, Geschäftsführer der Kur und Bäder GmbH, ist der neue Trainingsparcours eine logische Weiterentwicklung des vorhandenen. Federführend war dabei Klaus Lang, Referent für kurörtliche Entwicklung und Prädikatisierung bei der Kur und Bäder GmbH.

Eine Art Trimm-dich-Pfad

Seit ein paar Tagen nimmt der neue "Nature Fitness Park" auf dem Gelände des ehemaligen Minigolfplatzes Formen an. Das Thema sei innerhalb der Kur und Bäder entstanden, erklärt Spettel. Die Minigolf-Nischen seien schon da, seien in der Natur eingebettet und durch Wege erschlossen, führt er weiter aus. Die Nachnutzung des Geländes sei von Anfang an geplant und auch der Gedanke, eine Art Trimm-dich-Pfad einzurichten, sei vorhanden gewesen. Die Geräte sind aus Holz, und die ganze Anlage ein Teil des Gesamtkonzepts "Bio-Hacking". Dabei geht es um intensive Erlebnisse in der Natur, um die körperliche Gesundheit und das psychische Wohlbefinden zu verbessern. Dadurch soll das Immunsystem gestärkt werden und man erhole sich schneller von Krankheiten. Ein weiterer positiver Effekt hat diese Philosophie auch auf die Psyche durch verbessertes Selbstbewusstsein sowie verringertes Anspannungs- und Depressionslevel.

Insgesamt sollen bei dem Parcours zehn Geräte entstehen. Da gibt es beispielsweise einen kleinen Barren, einen Balancierbalken und manch anderes. Die fertigen Gerätemodule wurden bei einem Anbieter gekauft, die Mitarbeiter des Bauhofs gießen die Fundamente und stellen die Geräte auf. "Sie leisten die Hauptarbeit, und das richtig klasse", lobt Spettel. Der Vorteil von den fertigen Geräten ist, dass sie schon sicherheitszertifiziert sind. Bis der Parcours fertig ist, dauert es jedoch noch bis Ende April. Denn neben der Arbeit zur Aufstellung der Geräte gibt es am Schluss noch Schilder für die Benutzung – so kann jeder an die Geräte gehen, der will.

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