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Gerüchteküche Was läuft falsch bei Charles und Camilla?

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Charles und Camilla im Garten einer Synagoge in Budapest Foto: AP

London - Haben Prinz Charles und Camilla Probleme in der Ehe - oder nur Probleme mit tratschendem Personal? Im Königreich mehren sich die Spekulationen, dass es um die Beziehung der beiden nicht gut bestellt sei. Bei offiziellen Termin sieht man sie nur selten gemeinsam. Und ein Bote übernachtet wegen der "Nörgeleien im Haushalt" gar schon auswärts.

Fakt ist: Camilla (62), für die der Kronprinz (61) sogar seine Ehefrau Diana (²) sitzengelassen hat, geht häufig eigene Wege. Ob Charles huldvoll in die Kameras winkt, Vorträge hält oder schmucke Bänder durchschneidet - der Platz an seiner Seite ist meistens leer. Man munkelt, Camilla würde ihre Enkelkinder vorschieben, um sich vor der Tretmühle des royalen Alltags zu drücken.

Fakt ist aber auch, dass sie seit ihrem Fehltritt in einen tückischen Kaninchenbau ein Gipsbein trägt und das Haus hütet. Allerdings - und damit brodelt es schon in der Gerüchteküche - residiert sie in Raymill, ihrem eigenen Anwesen, während Charles weiterhin mit 125 Hausangestellten in Highgrove wohnt. Dass die Gattin lieber in ihrem alten Heim den Garten bestellt, den Ausbau der Kinderzimmer für ihre Enkel überwacht und so lebt, wie es ihr gefällt, liegt wohl auch an Charles' Pedanterie. "In seinem Haus muss sich jeder Gegenstand stets am gleichen Ort befinden", erklärt ein Bediensteter, "sie kriegt da Platzangst. Alles ist immer so poliert, dass sie meint, in einem Museum wohnen zu müssen." Camillas Unordnung verdrießt indes den Prinzen.

Eine Witwe von Stand wird sogar mit dem Satz zitiert: "Die beiden lieben sich schon noch, aber das Eheleben ist für zwei Freigeister, die zuvor mehr an körperlichen Aspekten interessiert waren, schwierig - das Knistern verflüchtigt sich schnell." Camilla und Charles kennen sich seit mehr als 30 Jahren; acht Jahre nach Dianas Tod hat der Thronfolger seinen Jugendschwarm geheiratet.

Seither bemüht er sich, Camillas Reputation beim Volk zu verbessern. Viele machen sie noch immer für Dianas Unglück verantwortlich. Die Herzogin steht auch in dem Ruf, die arbeitsscheueste Frau im königlichen Haushalt zu sein. Anders als die Royals, die von Kindheit an auf Disziplin und Pflichterfüllung gedrillt werden, drückt sie sich vor langweiligen Terminen. Für Charles wird das zum Problem: Die Queen, mittlerweile 84 Jahre alt, könnte das kontroverse Paar übergehen und stattdessen ihren Enkel William als Thronfolger installieren.

Camilla wäre darüber nicht allzu unglücklich. Ihre späten Jahren in den öden Dienst der Krone stellen zu müssen erfüllt sie mit nervöser Unruhe. Und so ist das Paar zur vorehelichen Routine zurückgekehrt: Es sieht sich, wann es will, und geht sich ansonsten nicht auf die Nerven. So mancher würde das nicht Ehekrise, sondern Eheglück nennen.

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