Nach einem Brand in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Unterensingen ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Eine Zeitungsausträgerin entdeckt an einem geplanten Flüchtlingsheim in Unterensingen einen Schwelbrand. Die Polizei entdeckt vor Ort offenbar Brandbeschleuniger.

Unterensingen - Am frühen Donnerstagmorgen ist an einem geplanten Flüchtlingsheim in Unterensingen (Kreis Esslingen) ein Schwelbrand entdeckt worden.

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war eine Frau gegen 6 Uhr gerade dabei, in der Nähe des Rohbaus Zeitungen auszutragen, als sie den Schwelbrand entdeckte. Sie alarmierte die Feuerwehr, die den Brand schnell löschte. Er war in einem Zimmer im Erdgeschoss des komplett aus Holz gefertigten und noch unbewohnten Rohbaus ausgebrochen. Durch den Qualm wurde auch der Flur in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 15.000 Euro.

Am Brandort stellten Beamte der Spurensicherung offenbar Brandbeschleuniger fest. Die Ermittlungen dauern an. Der Rohbau ist frei zugänglich. Er sollte im Juni fertiggestellt werden und Platz für rund 60 Flüchtlinge bieten.

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