Zwischenstopp auf dem Hohen Horn: Die sportlichen Naturwissenschaftler hatten zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel vor sich. Foto: privat Foto: Lahrer Zeitung

Gengenbacher MINT-Triathleten sind wieder zu Hause angekommen

 
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Gengenbach (red/sad). Nach ihrem bundesweiten Spenden-Triathlon für den "MINT"-(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-Forschungsnachwuchs in der Region, der von Berlin durch mehrere Bundesländer zurück in den Schwarzwald führte, sind die sportlichen Forscher jetzt wieder in Gengenbach angekommen.

Letzte Etappe des Spendenlaufs für ein Schülerforschungszentrum in Gengenbach war der erstmalig ausgetragene Drei-Türme-Lauf von Ohlsbach über das Freudentaler Eck zum Hohen Horn – 34 Kilometer lang. Dabei kämpften die Läufer mit heftigem Platzregen auf der Fessenbacher Seite und 1300 Höhenmetern. Nach dem Hohen Horn ging es über das Fritscheneck zum Brandeckturm.

Die zweite Etappe führte über den Spänenplatz, über den "Blättleweg" zum Moosturm, um dann über das Paffenbacher Eck und den Dandersbach den Schwaibacher Fußballplatz zu erreichen. Von dort aus ging es zum Ziel, dem Gengenbacher Rathaus. Geschafft: 950,5 Kilometer geschwommen, geradelt und gelaufen. Und das alles, um Geld und Sachspenden abzuholen.

Parallel hatten Interessierte die Möglichkeit, sich in den Rathäusern Gengenbach, Biberach und Ohlsbach über den Verein "Forscher/innen für die Region" und das Projekt der Gengenbacher "Jugend forscht 2014 Bundessieg", Adrian Huck, Daniel Heid und Rafael Quadbeck, zu informieren.

Fazit der Triathleten: Die von den Teilnehmern besuchten Institutionen und Forschungseinrichtungen bekräftigten die Idee der Gründung eines Schülerforschungszentrums, hoben die Bedeutung der Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern hervor und boten den Nachwuchsforschern eine enge Zusammenarbeit an.

Durch den Triathlon knöpften die jungen Forscher Kontakte, bekamen Geld und Laborgeräte im Wert von fast 20 000 Euro überreicht. Zusätzlich brachten die Sportler zwei Schülerpraktika des Fraunhofer-Instituts in Leipzig mit, die sie zwei Schülern des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums Gengenbach schenkten.

Alle Gelder werden zur Unterstützung der "Jugend forscht"-Aktivitäten und für die Vorbereitung für den europäischen Wettkampf in Warschau verwendet. Dafür brauchen die drei Gengenbacher allerdings noch Geräte im Wert von 25 000 Euro.