Mit dem Auftritt der Minifunken wird der Programmabend in Blumberg traditionell eröffnet. Der Narrensamen zeigt sich schon bei der Probe von seiner besten Seite. Foto: Hans Herrmann

Die Blumberger Saalfastnacht wird auch 2026 ihrem Ruf gerecht. Schon bei der Generalprobe in der Stadthalle sprang der Funke spürbar über.

Die Blumberger Saalfastnacht wird auch in der Kampagne in diesem Jahr 2026 ihrem exzellenten Ruf gerecht. Schon bei der Generalprobe sprang in der Stadthalle unter den Akteuren der Funke mit dem Motto „Idole meiner Kindheit“ bei bester Stimmung sofort über.

 

Dass bei einem solchen Probelauf noch oft ein kleines Durcheinander herrscht, gehört zum närrischen Alltag und so manche letzte Abstimmung muss einfach noch einmal überarbeitet werden. Aber dafür sind Proben schließlich da. Der letzte Schliff kann schließlich nur angefertigt werden, wenn man vorher sieht, woran es noch hakt.

Für die närrischen Akteure ist das allerdings alles nichts Neues. Seit Jahrzehnten sind die Gruppen und Protagonisten der Narrengesellschaft fast schon echte Bühnenprofis und geben auf den Brettern der Welt einfach alles. Unter der Regie des Narrenrates mit den beiden Ansprechpartnern Torsten Mittelstädt und Daniel Band löste bereits der Probedurchlauf nach genauer Reihenfolge echte Begeisterung aus.

Wie sich die verschiedenen Gruppen bestens vorbereitet und mit närrischer Leidenschaft präsentieren, verdient dabei höchste Anerkennung. Schon beim Einmarsch aller Aktiven steigt der Stimmungspegel in die Höhe.

Auftakt mit Minifunken

Die neu gewählte Führungsriege mit den bewährten Größen in Form von Elke Bellhäuser und Carina Vetter, die durch die beiden Burgpfeifer Tim Lengsfeld und Stephan Braun in der verantwortlichen Spitze Verstärkung finden, strahlt im Quartett närrische Hochstimmung aus. Auf dem Podium geht es dann Schlag auf Schlag weiter und das Programm der Narrengesellschaft zeigt seine volle Wirkung.

Schon beim traditionellen Auftakt mit den Minifunken brennt die Luft. Von klassischen Schritten bis zum Rad oder Spagat zeigt sich der Narrensamen von ihren Trainerinnen bestens vorbereitet und von poppiger Musik passend begleitet.

Das neue Vorstandsquartett der Narrengesellschaft Blumberg beim Testlauf für den Programmabend (von links): Stephan Braun, Elke Bellhäuser, Carina Vetter und Tim Lengsfeld. Foto: Hans Herrmann

Nach dieser tänzerischen Ouvertüre gibt es dann auf der Bühne kein Halten mehr. Vom Narrenrat, der auch ohne viele Worte so einiges erzählen kann, über zwei Funkenmariechen, den „Top Ten“ der klassischen Funkengarde oder den rhythmischen Künstlerinnen von „Charlys Angels“ erreicht unter anderem die Tanzkunst auf der Bühne neue Sphären. Gewohnt tolle Einlagen der Hofnarren, zwei Büttenredner oder das einzigartige Schauspiel der Burgpfeifer, bei dem die Biene Maja im Mittelpunkt steht, garantieren weitere Höhepunkte.

Wie genau das Programm dann in seiner ganzen Pracht aussieht, das wird sich der närrischen Öffentlichkeit dann am Freitag und Samstag, 13. und 14. Februar, bei den Programmabenden zeigen. Mit einem motivierten Helferstab lief die mehrstündige Probe jedenfalls schon einmal fast wie am Schnürchen. Das Serviceteam an der Spitze mit Philipp Bellhäuser schenkte auch gespendeten Kaffee und Kuchen aus und überall war ein Spannungsabfall vor den großen Auftritten zu verspüren.

Glückliche Zuschauer

Auch die glücklichen Zuschauerinnen und Zuschauer mit Besuchern aus den Pflegeheimen Haus Eichberg und Haus Sonnenhalde fühlten sich bei der Vorschau auf die Programmabende bestens aufgehoben. Pflegekraft Monique Franke vom Haus Eichberg betont, dass dieser Besuch ihren Bewohnerinnen und Bewohnern viel Freude bereitet.

Gute Laune brachte dabei nicht nur die Generalprobe der Narren. Von den Gästen der Einrichtung Sonnenhalde durften sich die beiden Geburtstagskinder Rita Honold sowie Edeltrud Walter über ein passendes Ständchen der Burgpfeifer freuen. Honold wurde 88 Jahre, Walter durfte einen runden 90. Geburtstag feiern.

Die Besucher vom Pflegeheim Haus Sonnenhalde haben beim kostenlosen Besuch der Generalprobe der Narrengesellschaft viel Spaß. Rechts die Betreuerin Brigitte Klein. Foto: Hans Herrmann

So war die vielversprechende Generalprobe von unterhaltsamen Facetten geprägt und der Stimmungspegel schlug schon vor den offiziellen Auftritten beachtlich aus. Restkarten für die Programmabende am 13. und 14. Februar sind noch bei der Vorständin Elke Bellhäuser telefonisch unter der Nummer 0151/41 67 20 94 erhältlich.

Voller Terminkalender

Programm
Mit einem Mammutprogramm geht es bei der Narrengesellschaft über Fastnacht pausenlos weiter. Nach den Schul-, Kindergarten- und Rathausbefreiungen am Schmutzigen Donnerstag, stehen am Freitag und Samstag die beiden Programmabende auf dem Terminkalender. Nach dem eigenen Umzug am Sonntag ist man am Rosenmontag in Stühlingen zu Gast. Am Fastnachtsdienstag steht der Kinderumzug im Mittelpunkt. Nach der abendlichen Beerdigung im Conrads-Restaurant werden dann am Aschermittwoch mit der Geldbeutelwäsche und Versteigerung des Narrenbaumes die letzten Reserven frei gemacht.