In EU-Texten soll nicht mehr wie selbstverständlich unterstellt werden, dass das Christentum die Religion aller EU-Bürger ist. Foto: imago images/Panthermedia

Die EU-Kommissarin für Gleichstellung hat eine Broschüre für den internen Gebrauch erstellt: Bestimmte Wendungen will sie künftig nicht mehr in Texten aus der Feder von Kommissionsbeamten lesen.

Brüssel - „Was ist verkehrt an Weihnachten?“ Diese Frage taucht am Dienstag auf der Plattform der EU auf, die zur Debatte über die Konferenz zur Zukunft der EU geschaltet wurde. Der Autor unterstellt der Kommission, dass sie EU-Beamten die Verwendung des Wortes Weihnachten verbieten wolle. Statt etwa in einer Pressemitteilung zu schreiben, die „Weihnachtszeit kann anstrengend sein“, seien, so heißt es, die Kommissionsbeamten gehalten zu formulieren: „Die Feiertage können anstrengend sein.“ Vermutlich kommen Wortmeldungen wie diese aus dem Umfeld von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, der zwar die Subventionen aus Brüssel gerne in Empfang nimmt, aber einen Feldzug gegen EU-Regeln führt.

Angebot wählen
und weiterlesen.

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99€
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99€