Die Aufstockung der Gemeinschaftsschule Jettingen wird womöglich günstiger als erwartet – bei den vergebenen Gewerken konnten bereits 15,7 Prozent der Kosten gespart werden.
Eingeplant waren für Gerüstbau, Rohbauarbeiten, Zimmererarbeiten, Flachdach- und Fensterbauarbeiten und anderes insgesamt zweieinhalb Millionen Euro. Soviel soll die gesamte Maßnahme kosten. Nun muss die Kommune Jettingen für die bereits vergebenen Arbeiten statt der veranschlagten guten Millionen Euro nurmehr 867}666 Euro berappen.
Dies sei eine sehr gute Ausgangsbasis für den Start der Baumaßnahme, betonte Bürgermeister Hans Michael Burkhardt.
Er ging auch auf die Historie der Gemeinschaftsschule ein. So habe Jettingen vor zehn Jahren mit den ersten Umbauarbeiten in der Gemeinschaftsschule begonnen. „Aber das Bauwerk ist eigentlich noch gar nicht so alt“, berichtete der Bürgermeister. Zu Beginn sei eine stabile Zweizügigkeit geplant gewesen – nun, im Jahr 2025, liege man bei einer „hohen Dreizügigkeit.“ Daher der erhöhte Raumbedarf, dem mit der Aufstockung Rechnung getragen werden soll.
Burkhardt zufrieden mit Kostenentwicklung
Und: Zu Beginn war im Oberen Gäu nur eine Gemeinschaftsschule vorgesehen – in Nebringen. „Wir freuen uns jetzt über die sehr schöne Entwicklung unserer Gemeinschaftsschule“, erklärte Burkhardt. Auch zeigte er sich sehr zufrieden über die Kostenentwicklung – die ja nach unten geht. Allein beim Gerüstbau hätten sich die geschätzten Kosten halbiert – eingeplant waren 80 000 Euro, jetzt sind es noch 36 180 Euro.