Die Teilnehmer des deutsch-türkischen Austauschprojekts an der Gemeinschaftsschule im Gäu freuen sich über ihre Europapässe. Foto: Gemeinschaftsschule

Die Übergabe der Europapässe ist der sichtbar erfolgreiche Abschluss für zehn Schüler der Gemeinschaftsschule.

Das GiG-Projekt ist zu Ende gegangen. Ergenzingens Ortsvorsteher Timo Wachendorfer und GiG-Schulleiterin Stefanie Rohleder sind stolz auf die zehn Schülerinnen und Schüler, der Gemeinschaftsschule im Gäu.

 

Diese haben durch ihr einjähriges, deutsch-türkisches Austauschprojekt zum Thema „Ökonomische Umweltverschmutzung versus Umweltfreundliche Wirtschaft“ viel gelernt. Die Zeit in Fethiye im Südwesten der Türkei hat eindrückliche Erinnerungen hinterlassen. Das Miteinander und Leben in einer türkischen Familie hat alle begeistert und tiefe Freundschaften sind über Ländergrenzen hinweg gewachsen, wie es in einer Mitteilung der Schule heißt.

Projekt versteht sich als Friedensarbeit

Das Projekt versteht sich als Friedensarbeit durch intensiven interkulturellen Austausch. Das Projektjahr geht bald zu Ende und zu diesem Anlass erhielten die Jugendlichen und ihre beiden Projektleiterinnen Seval Keskin und Okka Rau-Schmeckenbecher nun die renommierten Europass-Mobilitätsnachweise, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Sie dokumentieren umfänglich die Lernerfahrungen der Gruppe im Ausland.

Darüber hinaus erstellte die deutsch-türkische Projektgruppe einen tollen Film sowie ein mehr als 100-seitiges E-Book. Beide geben Aufschluss über die gewonnenen Erkenntnisse und veranschaulichen auf beeindruckende Weise die Erlebnisse der Jugendlichen in den jeweiligen Ländern.

Förderung durch mehrere Unterstützer

Das Projekt wurde unterstützt von der deutsch-türkischen Jugendbrücke sowie gefördert von Erasmus+ und der Stiftung Mercator.